Scheessel - LAUENBRÜCK (hu) · Indoor-Fliegen, auch Hallen- oder Saalflug genannt, steht für den Betrieb von Modellflugzeugen in geschlossenen Räumen, meistens in größeren Hallen. Niko Gerken hatte kürzlich Modellflugpiloten aus der norddeutschen Region zu einem Indoor-Fliegen in die Sporthalle der Fintauschule nach Lauenbrück eingeladen, wo es dann ein zwangloses Treffen mit vielen Flugvorführungen gab.

Höchste Konzentration bei Matthias Bassen (l.) aus Schneverdingen und Niko Gerken aus Lauenbrück.
Voll konzentriert und mit erstaunlicher Präzision lenkten die Piloten ihre Flugmodelle (Flugzeuge und Hubschrauber) und zeigten dabei auch spektakuläre Kunstflugfiguren. Auch der Erfahrungsaustausch und die Fachsimpelei über Flugmodelle und Technik kamen dabei nicht zu kurz.
Die Idee des Indoorfliegens ist nicht neu. Früher nannte man es Saalflug, wobei die mit viel Mühe gebauten, sehr leichten und filigranen Modelle ungesteuert in der Halle flogen und oft genug an Pfeilern und Wänden zu Bruch gingen.
In der Lauenbrücker Sporthalle waren vor allen Dingen ferngesteuerte Modellflugzeuge vom Typ „Slowflyer“ und „Shockflyer“ zu sehen. Die Modelle zeichnen sich durch guten Langsamflug und enorme Wendigkeit aus. Sie haben oft Propellerschubleistungen, die das Flugzeug senkrecht hochschießen lassen oder es wie einen Hubschrauber senkrecht im Schwebeflug halten können.



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