Superbanner

Hemslinger Tierschützer kritisieren Veterinäramt / Familie Baden reicht Dienstaufsichtsbeschwerde ein / „Viel zu spät reagiert“

Familie Baden reicht Dienstaufsichtsbeschwerde ein / „Viel zu spät reagiert“

Hemslinger Tierschützer kritisieren Veterinäramt

    • recommendbutton_count100
    • 8
    • 0

Hemslingen - Von Jens Wieters · Hemslinger Tierschützer wollen die Begebenheiten rund um die Herde der Trakehner-Pferde nicht ruhen lassen. Besonders das Kreisveterinäramt ist den Pferdefreunden ein Dorn im Auge. Gestern sendeten sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde an die Behörde.

ksy

Diese Schimmelstute konnte auch der Tierarzt nicht mehr retten. Sie hatte zwar noch ein vier Monate altes Fohlen, musste aber wegen „Altersschwäche“ eingeschläfert werden.

„Und damit sind wir nicht die einzigen“, sagen Carmen und Thomas Baden, die das Einschreiben gestern bei der Post abgeben wollten. Bekanntlich musste eine 26-Jahre alte Stute, die noch ein vier Monate altes Fohlen säugte, eingeschläfert werden. „Aus Gründen des Alters“ wie der behandelnde Tierarzt Dr. Wilken Depke betonte, der vom Eigentümer Bernd Warmbier eingeschaltet wurde. Das Fohlen wurde von Tierschützern anschließend von der Weide geholt und muss nun ebenfalls ärztlich therapiert werden.

Kreisveterinär Dr. Joachim Wiedner bezeichnete in der vergangenen Woche gegenüber unserer Zeitung, dass die Pferde in einer sogenannten „Robusthaltung“ leben. „Das ist zwar nicht optimal, aber wichtig ist, dass sie regelmäßig getränkt werden und ausreichend Futter haben. Und das ist wohl der Fall“, so Dr. Wiedner, dessen Mitarbeiter dem Vernehmen nach nun regelmäßig auf der Koppel am Erlenweg nach dem Rechten gucken.

„Das ist für die Stute viel zu spät“, so Familie Baden, die die Beschwerde an die Landkreis-Dezernentin Heike von Ostrowski schicken will. Nach Meinung der Hemslinger hätten die Fachleute der Behörde viel eher entsprechenden Hinweisen nachgehen müssen. „Denn schon im November wurden Fotos ans Amt geschickt. Und dann ab Januar fast täglich“, berichtet Carmen Baden. „Am 22. Januar haben wir weitere Bilder mit der Bitte um Rückantwort geschickt. Es wurde aber nicht reagiert. Acht Tage später meldeten wir Gefahr im Verzug für die Stute und das Fohlen. Wir boten an, die Tiere unterzustellen. Das wurde nicht genehmigt.“ Als sich das Krankheitsbild des alten Pferdes dramatisch verschlimmert habe, sei ihr von der Polizei geraten worden, die Bereitschafts-Telefonnummer des Amtes zu nutzen, so Baden. „Dort war allerdings niemand zu erreichen, und auch der von mir erbetene Rückruf kam nicht“, erzählt Carmen Baden, die nun von Heike von Ostrowski „eine schriftliche Stellungnahme und eine lückenlose Klärung der Ereignisse fordert.

Im Kreishaus hält man sich vorerst bedeckt. Noch liege nichts Schriftliches vor und somit könne man auch noch nichts sagen, war zu hören.

zurück zur Übersicht: Scheeßel

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Kommentare

Artikel lizenziert durch © kreiszeitung
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.kreiszeitung.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper