Scheessel - VISSELHÖVEDE (jw) · In immer mehr Familien sind beide Elternteile berufstätig. Doch wo bleiben die Kinder? Lösungen bieten die Ganztagsschulen, die bereits in vielen Kommunen eingerichtet wurden. Auch an der Visselhöveder Kastanien-Grundschule reifen langsam Überlegungen, eine Betreuung der Kinder bis um 15.30 Uhr anzubieten.

Schulvorstand Diana Poelmeyer (links) und Rektorin Bärbel Lattemann hoffen auf viele interessierte Eltern.
Eine Informationsveranstaltung wie das Ganze funktionieren könnte, findet am kommenden Montag, 4. Oktober, ab 20 Uhr in der Aula der Schule statt. Dann wird Uwe Wahlers, Leiter der Grundschule Scheeßel, über seine Erfahrungen mit der Ganztagsschule berichten.
Für die verschiedenen Aktivitäten werden dann pädagogische Mitarbeiter auch aus Vereinen gesucht. „Aber das wird schon klappen“, ist Lattemann mit Blick auf das Personal ganz entspannt.
Ein Muss soll die Ganztagsschule für die Kinder nicht sein. „Es ist freiwillig. Wenn sich Eltern und Kinder aber entschieden haben, an bestimmten Tagen mitzumachen, ist das ein halbes Jahr bindend. Denn wir müssen auch planen.“ Zahlen müssen die Eltern nur das Mittagessen. Vom Land gibt es kein Geld, nur ein paar Lehrerstunden. Für die Mitarbeiter muss die Stadt als Schulträger aufkommen.
„Die Entscheidung liegt bei den Eltern. Wenn der Bedarf vorhanden ist, werden wir alles weitere in die Wege leiten, um vielleicht schon im Sommer 2011 zu starten“, unterstreichen Lattemann und Poelmeyer. Beide hoffen am Montag auf viele interessierte Zuhörer. Einladungen wurden nicht nur an der Visselhöveder Grundschule und in den Kindergärten verteilt, sondern auch in Jeddingen und Wittorf. „Denn auch für die Kinder ist unser Nachmittagsangebot bestimmt.“



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.