Rotenburg - „Wir blicken auf die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte zurück – eine Zeit, die uns alle geprägt hat, denn nie wieder darf Nationalismus, nie wieder Rassismus in unserem Land eine Chance haben“, betonte die stellvertretende Landrätin Elke Twesten (Bündnis 90/ Die Grünen) die gemeinsamen Ziele des Reservistenverbandes und der Politik.

© Foto: Goldstein
Militärseelsorger Thomas Nuxoll (v.l.), Hans Hoffmann (Kreisvorsitz der Reservisten), Elke Twesten und Oberstleutnant Peter Oligmüller beim Neujahrsempfang in Rotenburg. ·
Die Landtagsabgeordnete sprach im „Haus am Luhner Forst“ auf dem Neujahrsempfang der Kreisgruppe Elbe-Weser-Dreieck zu rund 50 Ehemaligen der Bundeswehr. So manchen möge es schon überrascht haben, denn „Grüne“ gelten doch eher als eine Partei, der nicht unbedingt eine besondere Nähe zur Bundeswehr nachgesagt werde, so Twesten. Aber 30 Jahre nach der Friedensbewegung ihrer Partei in den 80er Jahren, habe sich die Welt völlig verändert.
Sie hob die aktive Unterstützung des Volksbundes im Bereich der Friedensarbeit von und mit Jugendlichen im Rahmen der Internationalen Jugend-Work-Camps besonders hervor. „Entscheidend für ihre Beteiligung dürfte sein, die deutsche Geschichte wahrzunehmen, zu begleiten und gemeinsame Antworten zu finden“, lobte die Politikerin die Kriegsgräber-Pflegeeinsätze sowie die damit verbundene Versöhnungs- und Verständigungsarbeit in ganz Europa.
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