Rotenburg - VISSELHÖVEDE (sf) · Die „Oberschule“ ist wie maßgeschneidert für Visselhövede, freute sich gestern Gerard Dyck, Rektor der Heidetor-Schule. Im Sommer waren vom Rat der Stadt die Weichen für eine Zusammenführung der Hauptschule mit der Realschule und darüber hinaus einer engeren Verzahnung mit der Außenstelle des Rotenburger Ratsgymnasiums in Visselhövede gestellt worden. Die Pläne zur Schulstrukturreform, die Kulturminister Bernd Althusmann Dienstagabend vorstellte, seien gewissermaßen „eine Steilvorlage“, die man nutzen werde, so Dyck, um ein „dauerhaftes und zukunftsfestes Angebot“ zu entwickeln.

Gerard Dyck sieht in der Oberschule eine zukunftsfeste Perspektive für den Schulstandort Visselhövede.
Zum Teil habe man die vom Kultusminister genannten Vorgaben für die „Oberschule“ bereits erfüllt, erläuterte der 57-Jährige im Gespräch mit der RK/VN-Redaktion. So sei die Heidetor-(Haupt-)Schule bereits eine Ganztagsschule. Die Realschule habe man zum Beginn des Schuljahres eingebunden, arbeite mit „übergreifenden Ganztagsangeboten“. Seit 2005 sei ein Sozialpädagoge ins Kollegium eingebunden. Die halbe Stelle müsste mit Einführung der Oberschule aufgestockt werden. Zwei Schulgebäude bedeute in der Konsequenz auch zwei Sozialpädagogen, meint Gerard Dyck. Die Planungen in Visselhövede seien bereits sehr weit gediehen seien. Das betreffe auch die Einbindung des gymnasialen Angebotes. Noch pendeln die Lehrer zwischen Rotenburger Ratsgymnsium und dessen Außenstelle in Visselhövede. Ein für alle unbefriedigender Zustand. Interesse an einer engeren Kooperation sei vorhanden. Wenn die Oberschule mitsamt gymnasialen Angebot in Visselhövede installiert wird, werden die Gymnasiallehrer Teil des Kollegiums.
Er gehe davon aus, so Dyck, dass auch der Rat der Stadt Visselhövede als Schulträger die neuen Perspektiven begrüße. Man werde dann zu den ersten im Lande gehören, die eine Oberschule beantragen. Bei einem Termin mit der Landesschulbehörde in 14 Tagen wolle er das Antragsprozedere zur Sprache bringen.
Die Oberschule, fasst Gerard Dyck zusammen, sei ein Schritt in die richtige Richtung. Sie verbinde längeres gemeinsames Lernen mit Wohnortnähe und besserer Unterrichtsqualität. Er habe gelernt, „wichtige Schritte zu tun, um später weitere Verbesserungen durchzusetzen.“ Auch die Kollegien müssten auf dem Weg mitgenommen werden. Er werde sich um die dann auszuschreibende Schulleiterstelle bewerben, sich der neuen Herausforderung stellen, kündigte Dyck an.
Erste Stellungnahmen der Parteien zu den Plänen von Kultusminister Bernd Alshusmann auf unserer lokalen Seiteè Rotenburg
Facebook 'Like Box' wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.