Rotenburg - Von Guido MenkerJutta Wendland-Park, Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke, und Bürgermeister Detlef Eichinger eröffneten gestern Abend die inzwischen schon traditionelle Jahresausstellung in der Bildnerischen Werkstatt an der Lindenstraße.

© Foto: Menker
Die Freiheit nahm sich Wolfgang Steinbach: Er malte das Gefängnis von Paris. ·
„Unsere Bildnerische Werkstatt bietet mit ihrem Angebot einen wertvollen Raum der Freiheit“, sagte Wendland-Park. Menschen, die hierher kommen, würden sich aus freiem Willen entscheiden, künstlerisch tätig zu sein. Die Freiheit, die im schöpferischen Tun gelebt werde, sei ein kostbares Gut. Denn das hier Geschaffene setze sich ab von anderen schmerzhaften Erfahrungen im Alltag, die oftmals von Einschränkungen und Begrenzungen geprägt seien. Die Vorstandsvorsitzende: „Hier aber nimmt sich ein Künstler auch die Freiheit, das Gefängnis von Paris als Motiv zu wählen.“ Gemeint hat sie damit das großformatige und stark beeindruckende Bild von Wolfgang Steinbach. Er war – wie auch zahlreiche weitere Künstler dieser Ausstellung – zur Eröffnung gekommen.
Als Fan und Kunde dieses Ateliers ist Bürgermeister Detlef Eichinger sogar einer der Stammgäste. „Diese Ausstellung ist für mich ein Muss“, sagte er. Ihn beeindrucke die Vielfalt dessen, was die Künstler innerhalb eines Jahres schaffen. Dazu passe das Motto in dieser kreativen Einrichtung, wonach Kunst allen eine Chance gebe. Da gebe es kein Richtig oder Falsch – entscheidend seien die individuellen Wahrnehmungen. Zahlreiche Werke, die hier in der alten Turnhalle entstanden sind, hätten inzwischen einen festen Platz im Rathaus gefunden – und erfreuten die Besucher immer wieder aufs Neue, so Eichinger.
Die Ausstellung ist bis zum 15. Februar zu sehen.
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