Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Sollte in Harpstedt in absehbarer Zeit eine Integrierte Gesamtschule (IGS) eingerichtet werden, dann hat das einige Auswirkungen auf die Stadt Wildeshausen und die Gemeinde Dötlingen. Dafür ist eine gezielte Abstimmung nötig. Erste Gespräche gab es schon. So einfach, wie sich viele in Harpstedt die Entwicklung vorstellen, dürfte es aber nicht werden.
Cordes wiederum glaubt an eine schnelle Vereinbarung, die nur noch nicht diskutiert worden sei, weil „wir erst einmal sehen wollten, wohin der Zug fährt“. Jetzt, wo der Ausschuss beschlossen habe, eine Elternbefragung zu initiieren, könnte man konkreter werden. „Ich werde noch heute den Kontakt zu den Wardenburgern und den Hattern suchen, um zu klären, wie dort die Vereinbarung für die IGS formuliert wurde.“ Möglicherweise müsse auch noch Geld auf den Tisch gelegt werden. Das hänge aber davon ab, wohin die jeweiligen Schüler gehen werden. Wildeshauser, Dötlinger und Harpstedter Schüler könnten dann wahlweise eine IGS in Harpstedt oder die Haupt- und Realschule sowie das Gymnasium in Wildeshausen besuchen. Vorausgesetzt, es wird eine IGS in Harpstedt geben. Denn das ist zumindest zum kommenden Schuljahr kaum zu erwarten. Die Zeit ist sehr knapp bemessen. Schwerer wiegt jedoch, dass es zu wenig Lehrer im Land gibt, die an einer IGS unterrichten können. „Der Minister muss die Entscheidung der Landesschulbehörde noch absegnen“, erklärt Landrat Frank Eger.
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