Wildeshausen - Von Joachim Decker· Gegen 15.30 Uhr heulten gestern in der Kreisstadt die Sirenen – schon aus der Ferne war die schwarze Rauchsäule zu sehen, die in den Himmel stieg: An der Straße „Am Reepmoor“ brannte eine Lagerhalle in voller Ausdehnung – schnell wurden weitere Wehren aus dem Landkreis nachalarmiert.

Mit Wasserwerfern wurde der Kampf gegen die Flammen aufgenommen.
Enorme Hitzeentwicklung sowie das „Explodieren“ der Dach-Toschi-Platten erschwerten den Feuerwehrkräften die Arbeit – die Flammen schlugen meterhoch aus dem gut 50 mal 25 Meter großen Gebäude der Firma Eurotec.
Herbert Drabner, Ehemann von Eurotec-Geschäftsführerin Karin Drabner, kann kaum fassen, was er sieht: „Das ist unglaublich, ich kann mir nicht vorstellen, wie das passieren konnte.“ In der Halle befände sich eben alles, was für Speditionen von Wichtigkeit sei.
Immer wieder rücken Einsatzfahrzeuge an – Vollalarm wurde neben Wildeshausen für Düngstrup, Ahlhorn und Harpstedt ausgelöst. Zusätzlich wurden die Drehleiter der Ortswehr Ahlhorn sowie der Gerätewagen „Atemschutz“ der FTZ Ganderkesee zur Unterstützung nach Wildeshausen beordert.
Gegen 17 Uhr war das Feuer unter Kontrolle – die Sperrung der B 213 konnte aufgehoben werden. Zur Schadenshöhe wurden noch keine Angaben gemacht.
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