Wildeshausen - Der Druck wächst, bereits erschlossene Grundstücke in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) „Vor Bargloy“ zu verkaufen. Doch bislang ist das nicht überall möglich, weil Teile der Flächen nicht im Besitz der Stadt sind.

© ksy
Zurzeit ist der Verkauf von zahlreichen Grundstücken in der StEM noch blockiert, andere Flächen werden schon angeboten.
Seit Jahren befindet sich Wildeshausen in einem Rechtsstreit mit dem Landwirt Eike Bruns. Ein Ende vor Gericht ist nicht absehbar. Auch ein vor einem Jahr ausgehandelter Vergleich wurde im Sommer 2011 mit CDU-FDP-Mehrheit durch den Rat gestoppt, so dass das Verfahren vor der Baulandkammer wieder aufgenommen werden sollte.
„Mit dem erarbeiteten Vergleichsvorschlag wird ein langjähriger Rechtsstreit zwischen der Stadt und Eike Bruns sowie seiner Mutter Brigitte beigelegt“, so Stadtplaner Ulrich Fortmann. Das sehen die meisten Kommunalpolitiker eben so. Sie wollen sich am kommenden Montag im Rahmen eines Workshops zur StEM klar darüber werden, wo Entwicklungspotenziale in dem Baugebiet liegen. „Dann werden wir uns eine Meinung bilden“, so Artur Gabriel von der CDU. Seine Fraktion hat Bauchschmerzen damit, dass Flächen, die die Stadt durch Enteignung übernommen hat, nun an Bruns überschrieben werden sollen – auch wenn diese nur extensiv genutzt werden dürften. Andererseits sieht auch Gabriel, dass die nicht geklärten Eigentumsverhältnisse im zukünftigen Mischgebiet der StEM eine schnelle Weiterentwicklung verhindern. Sollte es zu einem Vergleich kommen, könnten bereits in wenigen Monaten auch auf den dann ehemaligen Bruns-Flächen die ersten Grundstücke verkauft werden und damit ein Lückenschluss zu den südlichen Gebieten erreicht werden, die nun zum Verkauf stehen. · dr
Facebook 'Like Box' wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.