123.07.10|Wildeshausen
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Wildeshausen - WILDESHAUSEN (msi) · Seit knapp 20 Jahren versucht die Europäische Union mit der Gemeinschaftsinitiative LEADER, den ländlichen Raum und seine Wirtschaft zu entwickeln. Vor Ort steuern Lokale Aktionsgruppen (LAG) den Entwicklungsprozess. Im Naturpark Wildeshauser Geest gibt es seit 1995 eine solche LAG.

Claudia Olberding (Verkehrsverein Wildeshausen), Hans-
Gestern stellte die Aktionsgruppe mit ihrem Vorsitzenden Rolf Eilers die bisherige Arbeit und die erfolgreich umgesetzten Projekte vor. „Durch den LEADER-
Die Aktionsgruppe betreut neben Projekten aus dem Landkreis die Städte Bassum und Twistringen aus dem Landkreis Diepholz. Konnte die LAG früher selber über die Mittelvergabe entscheiden, nimmt diese Aufgabe nun die Landesbehörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften, kurz GLL, wahr.
Die neue Förderperiode begann 2007 und dauert bis zum Jahr 2013. Die Aktionsgruppe hat dafür ein neues Regionales Entwicklungskonzept aufgestellt, dessen Motto „Mythos – Glaube – Wissenschaft, gemeinsam Vergangenheit erleben und Zukunft gestalten“ lautet.
Seit 2007 sind über 30 Projekte und Vorhaben beschlossen und beraten worden. Viele wurden bereits umgesetzt. Die Bandbreite reicht von der Windmühle in Harpstedt, die zurzeit saniert wird, über den Ankauf von Naturschutzflächen am Dünsener Bach oder die Förderung einer Projektstudie für das Urgeschichtliche Zentrum Wildeshausen.
Doch nicht nur öffentliche Maßnahmen werden von LEADER gefördert. „Wir haben auch schon die Dachsanierung eines Bauernhauses als förderwürdig eingestuft“, betont Norbert Hamann, der als Mitarbeiter der Kämmerei des Landkreises für die Förderanträge zuständig ist. Große Projekte waren unter anderem die Wiederherstellung der Ozeanbrücke über die Delme bei Harpstedt oder die Sanierung des Kirchturms in Heiligenloh.
Eilers lobte die Zusammenarbeit in der Aktionsgruppe. „Bislang sind alle Beschlüsse seit 2001 einvernehmlich getroffen worden. Und das, obwohl Gemeinden und Landkreise, Landvolk und Landfrauen, Nabu und BUND mit Jägern an einem Tisch sitzen, mitreden und mitentscheiden.“ Für die Zukunft sieht der LAG-
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