Wildeshausen - Es soll etwas geschehen mit dem Parkplatz am Pestruper Gräberfeld. Mit diesem Thema beschäftigt sich der städtische Ausschuss für Stadtenwicklung, Bau und Umwelt während seiner Sitzung am Donnerstag, 2. Februar. Einen Antrag auf attraktivere Gestaltung des Platzes hat die CDU-Fraktion bereits im Juni gestellt.

© Foto: Dejo
Schon im Sommer hat Christa Plate die Sanierung des Platzes beantragt. ·
Die Kosten für die geplanten Maßnahmen liegen laut Berechnungen der Stadt je nach Ausführung zwischen 55 000 und 67 000 Euro. Vorgesehen ist die Ausführung jedoch frühestens für das Jahr 2013. Die Mittel dafür müssen im Haushalt eingeplant werden.
Vorgesehen ist, dass die Schotterfläche neu überarbeitet wird. Ferner soll ein geordneter Parkplatz geschaffen werden – Ein- und Ausfahrt müssen neu ausgebaut werden. Mit einer Info-Tafel sollen die Besucher schon auf dem Parkplatz auf ihren Besuch auf dem Gräberfeld eingestimmt werden. Ferner soll darauf auf weitere touristische Attraktionen in der Stadt hingewiesen werden.
Die Verbesserung der Parkmöglichkeiten ist mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt. Wie die Stadt mitteilt, liegt die Fläche im Geltungsbereich der NSG-Verordnung „Pestruper Moor“. Sollten die Gremien die Umsetzung beschließen, muss hiervon eine Befreiung erfolgen.
Der CDU ist der Parkplatz schon länger ein Dorn im Auge: „Die alten Tische und Bänke sind längst abgängig. Hier muss dringend etwas geschehen, der Parkplatz muss attraktiver werden“, erklärte Ratsfrau Christa Plate bereits im Sommer. Einige Zeit davor sei signalisiert worden, dass der Parkplatz verlegt werden soll: „Aus diesem Grund haben wir dann das Thema nicht weiter verfolgt.“ Da die Verlegung aus verschiedenen Gründen nicht mehr akut sei, müsse jetzt unbedingt etwas am Platz gemacht werden. So hatte Christa Plate auch den Antrag an die Stadt formuliert, nachdem die Fraktion die Örtlichkeit in Augenschein genommen hatte.
Angedacht war von der CDU auch, eventuell Trimm-Dich-Geräte zu installieren. „Unter anderem schwebt uns eine Umrandung des Platzes mit Findlingen vor. Wichtig ist aber eine belastbare und dennoch ansprechende Ausstattung des Platzes“, betonte Christa Plate. Immerhin sei dieser Platz stark frequentiert: „Sehr viele Besucher der Stadt besichtigen auch das Gräberfeld.“
Auch seitens der Verwaltung wird an die Verwendung von Findlingen bei der Gestaltung des Platzes gedacht, das geht aus der Sitzungsvorlage vervor. · jd
Facebook 'Like Box' wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.