Oldenburg - Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der Autobahn A 29, zwischen den Anschlussstellen Großenkneten und Wardenburg, binnen einer halben Stunde sorgten am Sonntagnachmittag für eine stundenlange Vollsperrung der Autobahn in Richtung Oldenburg.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet eine 52-jährige Oldenburgerin mit ihrem Pkw aus noch ungeklärter Ursache in die Mittelschutzplanke, kollidierte dort mit dem Betonfundament einer Brücke, die über die Autobahn führt und schleuderte nach rechts auf den Standstreifen. Ersthelfern gelang es die schwerverletzte Frau noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug zu bergen, bevor der Pkw in Flammen aufging und vollständig ausbrannte. Die Frau wurde nach dem Unfall, der sich gegen 13.50 Uhr ereignete, mit einem Rettungswagen in ein Oldenburger Krankenhaus eingeliefert. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Sage und Ahlhorn war ausgerückt, um den Pkw-Brand zu löschen.
Beobachtet wurde das Ganze von einer Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Ahlhorn, die rund 200 Meter hinter dem Stauende mit eingeschaltetem Blaulicht und der Warnung vor Stau im Display als Stauabsicherung und zur Warnung des nachfolgenden Verkehrs eingesetzt waren.
Die Beamten liefen sofort zum 44-Jährigen, bargen ihn aus dem Fahrzeug und leisteten Erste Hilfe. Der Ganderkeseer erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen, sodass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Bremer Klinik geflogen werden musste.
Die Autobahn A 29 ist seit 13.50 Uhr voll gesperrt. Die Vollsperrung dauert zurzeit noch an.
Rubriklistenbild: © dpa
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