Oldenburg - DELMENHORST · Beim Brand eines Einfamilienhauses in Delmenhorst sind gestern drei Menschen verletzt worden.

© Foto: NonstopNews
Stundenlang kämpften die Feuerwehrleute gegen Rauch und Flammen. ·
Laut Polizei wurden die 57-jährige Bewohnerin des Hauses und ihr 53-jähriger Bruder mit Verbrennungen und Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Auch ein Feuerwehrmann musste wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in die Klinik gefahren werden. Eine Katze konnte aus den Flammen nur noch tot geborgen werden. Stundenlang hatten die Berufsfeuerwehr Delmenhorst sowie die Ortsfeuerwehren Delmenhorst-Stadt und Hasbergen versucht, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen – letztendlich vergeblich. Als der Brand schließlich unter Kontrolle war, hatten die Flammen das Gebäude bereits komplett zerstört. Das Erdgeschoss existiert quasi nicht mehr, aber auch durch die starke Verrußung ist das Haus nun unbewohnbar.
Wie die Polizei berichtet, war beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte das Erdgeschoss bereits vollständig in Brand geraten. Rasch fraßen sich die Flammen über die Fassade in die obere Etage. Als dort wegen der großen Hitze die Fenster barsten, konnte der Wind ins Innere fahren und so den Brand noch weiter anfachen. „Auf der Terrasse standen noch Gasflaschen“, schilderte Feuerwehrmann Roland Friesen die brenzlige Situation.
Augenzeugen nannten gestern einen mit Wachskerzen bestückten Tannenbaum als Ursache für das Feuer. Der Baum habe im Wohnzimmer des Hauses gestanden, wo er in Brand geraten sei. Ein Zeuge will auch gesehen haben, dass die Bewohnerin und ihr Bruder das Feuer zunächst mit einem Wassereimer löschen wollten.
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