Harpstedt - Die schleppend fortschreitende Sanierung des „Alten Forsthauses“ mit Begegnungsstätte und die enorm hohen Mehrkosten für die Harpstedter Delmeschulturnhalle mit Lehrschwimmbecken boten am Donnerstagabend auf dem Ortsparteitag der Samtgemeinde-FDP im Hotel „Zur Wasserburg“ Diskussionsstoff und auch Anlass zur Kritik. Der Vorstand des Ortsverbandes hat sich unterdessen leicht verändert.

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Im Beisein des FDP-Kreisvorsitzenden Niels-Christian Heins (2.v.l.) und des FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Ernst-August Bode (r.) als Gäste leitete die Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst (2.v.r.), selbst Mitglied der Samtgemeinde-FDP, die Vorstandswahlen im Ortsverband. Bestätigung im Amt erfuhren der Ortsvorsitzende Ulrich Kammermeier-Gaber (4.v.l.) und Schatzmeisterin Regina Kasten (l.). Elisabeth Akkermann (3.v.l.), bislang zweite stellvertretende Ortsvorsitzende, rückte auf den ersten Stellvertreter-Posten auf. Ihr bisheriges Amt übernahm der in Abwesenheit gewählte Claus Przygodda. ·
Ulrich Kammermeier-Gaber erfuhr als Ortsvorsitzender Bestätigung im Amt. Von 13 stimmberechtigten Mitgliedern votierten in geheimer Abstimmung bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme elf für ihn. Die Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst, selbst Mitglied des Ortsverbands, wickelte die einzelnen Wahlgänge als Wahlleiterin souverän und zügig ab. Elisabeth Akkermann, bislang zweite stellvertretende Ortsvorsitzende, rückte auf den ersten Stellvertreter-Posten auf, den Jennifer Tietböl auf eigenen Wunsch abgegeben hatte. Sie freute sich ebenso über ein einstimmiges Ergebnis bei einer Enthaltung wie Regina Kasten, die seit 38 Jahren als Schatzmeisterin die Kasse führt und zu den Gründungsmitgliedern des Ortsverbandes zählt. Auf Elisabeth Akkermanns bisherigen Posten rückte Claus Przygodda. In Abwesenheit wählten ihn die Liberalen mit zwölf Für- bei einer Gegenstimme zum neuen zweiten stellvertretenden Vorsitzenden. Gern hätten die Mitglieder zusätzlich einen Internetbeauftragten in Amt und Würden gehoben. Für diese Aufgabe fand sich aber kein Interessent.
Wolf Müller erläuterte, was ihm ein SPD-Ratsmitglied in einem Gespräch über die Begegnungsstätte gesagt habe: Da die Immobilie uralt sei und keine richtigen Baupläne existierten, müssten die einzelnen Arbeiten abschnittweise ausgeführt und zum Abschluss gebracht werden, ehe das jeweils nächste Gewerk nach der Ausschreibung vergeben und in Angriff genommen werden könne. Der frühere Ratsherr Johann Witte hätte sich gewünscht, dass die Handwerker die Winterzeit verstärkt nutzen, um in der Begegnungsstätte voranzukommen. Er fürchtete Schäden, wenn das Gebäude nicht vernünftig unterhalten werde. Ulrich Kammermeier-Gaber erinnerte sich an ein zwei Jahre zurückliegendes Gespräch mit „einem leitenden Herrn der Samtgemeinde“ und nannte bewusst dessen Namen nicht. „Machen Sie sich keine Sorgen! Im Frühjahr wird der Schlüssel übergeben, und die Gruppen können die Begegnungsstätte wieder nutzen“, habe der Betreffende ihm versichert. Gemeint war nach dem Verständnis des Ortsvorsitzenden das Frühjahr 2011. · boh
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