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„Mehr mit Kritik als mit Lob groß geworden“

Tim Verbarg über sich und seinen TV-Auftritt

„Mehr mit Kritik als mit Lob groß geworden“

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Harpstedt - SCHULENBERG · „Ich bin ganz zufrieden mit der Art, wie VOX mich dargestellt hat. Ich hatte davor regelrecht Schiss und habe Schlimmeres befürchtet.

Ich wusste ja schließlich, dass es für mich um einiges geht, zumal ich als Unterhaltungskünstler nie wieder so viele Menschen auf einmal erreichen werde“, äußerte sich der Schulenberger „Das perfekte Dinner“-Kandidat Tim Verbarg auf Nachfrage der Kreiszeitung. In der gestern zu Ende gegangenen Wochenstaffel kam sein leichter Hang zum Nörgeln durch. „Ich bin schon jemand, der sehr kritisch ist, aber auch mir selbst gegenüber. Ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst“, kommentierte dies der 51-Jährige. Dass er vielleicht eher kritisiere als lobe, liege nicht zuletzt in seiner eigenen Biografie begründet: Er sei „mehr mit Kritik als mit Lob groß geworden.“

Die Atmosphäre unter den fünf Wettbewerbern sei deutlich gelöster gewesen, als dies an den Bildschirmen rübergekommen sei. „Wir haben uns gut verstanden und viel Spaß gehabt. Mein Eindruck war nicht, dass da viel übereinander gelästert wurde.“

Die Dreharbeiten fand Tim Verbarg „sehr aufreibend“. Die Erschöpfung habe sich an den Gesichtern der Kandidaten ablesen lassen. „In der letzten Sendung sieht man, dass wir alle richtig platt waren.“

An seinem eigenen – am Donnerstag ausgestrahlten – Kochabend bekundete Verbarg, er wolle den Wochengewinn zur Bekämpfung des Hungers spenden, wenn er siegen sollte. „So lange Menschen hungern, ist Leid. Wir sitzen an den fetten Töpfen. Wir können das Ruder rumreißen. Wir können was drehen“, hielt er ein flammendes Plädoyer. Mit dem Wochengewinn hat‘s zwar nicht geklappt, aber Siegerin Andrea griff Verbargs Anliegen auf. Sie spendete einen Teilbetrag der Gewinnsumme zur Linderung des Welthungers. Mit ihr steht der Unterhaltungskünstler aus Schulenberg im Übrigen weiterhin in Kontakt. · boh

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