Nienburg - REHBURG-LOCCUM · Mit seiner Vereidigung ist nun nicht mehr daran zu rütteln: „Ja, ich will – mit Gottes Hilfe“ sagte Martin Franke in der Sitzung des Rehburg-Loccumer Rates als Antwort auf die Vereidigungsformel, die der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Wagner vorgetragen hatte. Damit wurde er offiziell und endgültig – für die kommenden acht Jahre – Bürgermeister Rehburg-Loccums.

© Foto: Ney-Janßen
Zufriedenes Lächeln beim Eid: Martin Franke ist jetzt Bürgermeister Rehburg-Loccums. ·
„Damit wir endlich einen neuen Bürgermeister haben“, leitete die Ratsvorsitzende Dörte Zieseniß die Zeremonie ein. Nach anstrengendem und engagiertem Wahlkampf habe Martin Franke klar gesiegt, resümierte Wagner. An der guten Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung solle sich nichts ändern, sagte Franke, es seien genügend Aufgaben da, die das erforderten. Mut und gesunden Menschenverstand wünschte Zieseniß dem neuen Bürgermeister, und Bewegung kam in den Rat, weil jeder Franke persönlich die Hand schütteln wollte.
Damokles-Schwerter würden dennoch über dem Haushalt hängen, bekannte Franke. Ansätze für die zu erwartende Gewerbesteuer seien eben nur eine Prognose. Posten wie der Austausch von Feuerwehrtoren seien auf spätere Jahre geschoben worden in der Hoffnung, dass diese Tore noch ein weiteres Jahr durchhalten. Externe Gefahren bestünden durch die Schuldenbremse – wer wisse schon, ob das Land seine Verpflichtungen daraus nicht auf die Kommunen abwälze. Der Rat war mit dem Haushaltsentwurf zufrieden und genehmigte ihn einstimmig. · ade
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