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Die Sonne scheint den Bückern bald aus der Steckdose

Erste Arbeiten zum Solarpark im „Mühlenfeld“ / Halber Flecken wird versorgt

Die Sonne scheint den Bückern bald aus der Steckdose

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Artikel: Die Sonne scheint den Bückern bald aus der Steckdose

Bücken - Rein rechnerisch bezieht ab 2012 jeder zweite Bücker Haushalt Ökostrom. Denn noch in diesem Jahr soll der Solarpark im Gewerbegebiet „Mühlenfeld“ seinen Betrieb aufnehmen. Pro Jahr erzeugt er rund 1 100 Megawattstunden Strom. Gestern haben die ersten  Arbeiten begonnen.

Investor Jörg Lange (links) beim symbolischen ersten Spatenstich mit (von links) Wirtschaftsförderer York Schmelter, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Fleckensbürgermeister Wilhelm Schröder. ·

© Foto: Michael Wendt

Investor Jörg Lange (links) beim symbolischen ersten Spatenstich mit (von links) Wirtschaftsförderer York Schmelter, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Fleckensbürgermeister Wilhelm Schröder. ·

Investor ist die Firma „Sun En“ aus Warmsen bei Uchte. Deren Gründer „ist der klassische Energiewirt“, sagte Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer beim ersten Spatenstich für das Projekt. Er könne das Wort zwar nicht mehr hören, entgegnete Jörg Lange, aber es stimme. Der studierte Landwirt betreibt mehrere Solarparks und eine Biogasanlage. „Wenn wir die nachhaltige Umstellung unserer Energieversorgung in ein, zwei Generationen schaffen, dann ist viel erreicht“, sagte der 36-Jährige.

Das Projekt in Bücken hat er fast in Rekordzeit angeschoben. Er war auf das Gewerbegebiet „Mühlenfeld“ aufmerksam geworden und hat im Juli Wirtschaftsförderer York Schmelter kontaktiert. Der hat in Zusammenarbeit mit der Samtgemeindeverwaltung schnellstmöglich alle nötigen Genehmigungen besorgt, damit der 2,5 Hektar große Solarpark noch in diesem Jahr ans Netz gehen kann. Denn nur dann bekommt der Investor 21 Cent pro eingespeister Kilowattstunde Strom. Der Satz sinkt jährlich um 15 Prozent, jedoch erhält ein Investor auf 20 Jahre garantiert die bei der Inbetriebnahme der Anlage gültige Einspeisevergütung.

Auch die Eon-Avacon hat schnell reagiert und sich auf die Strom-Einspeisung in ihr Netz vorbereitet.

Insgesamt werden in Büc ken rund 4 600 Solarmodule installiert, polykristalline Modelle der Marke Canadian Solar. Sie ruhen auf zweieinhalb Meter hohen Ständern, die derzeit eine Firma aus Frisoythe aufstellt. Generalunternehmer des Projekts ist Elektrotechnik Hilker aus Rahden.

„Wir freuen uns, dass Herr Lange als Solarpionier auf unser Gewerbegebiet aufmerksam geworden ist“, sagte Bückens Bürgermeister Wilhelm Schröder beim ersten Spatenstich. Und Detlef Meyer verwies darauf, dass die Energiewende auf dem Land stattfindet, „mit allen Planungsproblematiken.“ Doch bei diesem Projekt hätten alle Akteure an einem Strang gezogen. · mwe

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