Hoya - Mittelalterliches Treiben herrscht bereits seit 20 Jahren in Hoya. Höhepunkt in jedem Jahr stellt ein großer Markt dar, der seit 1993 „Katharinenmarkt“ heißt. Zum 20-jährigen Bestehen solcher Aktionen lädt der Verein „Katharinenmarkt zu Hoya“ seine Sponsoren, Gönner und Mitglieder zu einem Gelage im Mittelalter-Stil für Sonnabend, 25. Februar, um 19 Uhr in die Martinskirche zu Hoya ein. Die Einladungen erhalten die Gäste per Post. Anmeldungen nimmt Hans Soltau, 1. Vereinsvorsitzender, bis zum 15. Februar per E-Mail an Hans.Soltau@t-online.de entgegen.

© ksy
Seit 20 Jahren herrscht in Hoya regelmäßig mittelalterliches Treiben. Deshalb veranstaltet der Verein „Katharinenmarkt zu Hoya“ am 25. Februar ein großes Fest für Mitglieder, Sponsoren und Gönner. Graf und Gräfin laden dazu ein und versprechen, dass es auch noch etwas anderes gibt, als die auf dem Foto zu sehende, exotische und im Mittelalter unbekannte Frucht.
Seit 1991 gibt es einen Mittelaltermarkt in Hoya. Die Idee dazu hatte der damalige Museumsleiter Axel Fahl- Dreger. Seine Anregung fand bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Herbstmarkt der Fördergemeinschaft Hoya um Erhard Uhlig, Helmut Thöming, Sitta Meyer, Renate Helmle und anderen sofort großen Anklang. Was 1991 klein und bescheiden in einem Zelt mit historischem Gelage begann, erfuhr ein Jahr später seine Fortsetzung in der kompletten Langen Straße. 1993 wurde der Markt erstmalig als „Katharinenmarkt“ veranstaltet.
Zur Förderung und Umsetzung historischer Veranstaltungen, und um gleichzeitig das Bewusstsein für die Erhaltung historischer Werte zu stärken, gründete sich am 18. April 1997 der Verein „Katharinenmarkt zu Hoya“. „Dadurch wurde eine sichtbare Trennung, jedoch mit einer engen Zusammenarbeit, zur Fördergemeinschaft vollzogen“, sagt Hans Soltau. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die historische Kultur in Hoya und der Region zu fördern und darzustellen, sowie die dazu notwendige Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. „In erster Linie richtet der Verein den mittelalterlichen Katharinenmarkt im September aus, in den das örtliche, alte Handwerk und Gewerbe eingebunden ist, um es zu fördern und der Öffentlichkeit wieder näher zu bringen“, so Hans Soltau. „Aber auch die Durchführung von Grafenkonzerten, und die Teilnahme an Veranstaltungen zur Förderung und Darstellung historischen, insbesondere mittelalterlichen Kulturguts gehört dazu.“
Große Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz und die geleistete Arbeit für den Verein und seine Heimatstadt Hoya gebühre Ulrich Harms, der lange Zeit 1. Vereinsvorsitzender und Grafendarsteller war, betont Hans Soltau: „Ulrich ist leider im Jahr 2004 viel zu früh verstorben.“ Aber nach 20 Jahren des Engagements für mittelalterliches Treiben in Hoya sei es an der Zei, allen Vereinsunterstützern „Danke“ zu sagen, meint der Vereinsvorsitzende. Und deshalb gibt es das Fest am 25. Februar – mit Speis und Trank, Musik und allerlei Schauspiel in der Hoyaer Martinskirche. „Auch in Zukunft soll der Katharinenmarkt ein Touristenmagnet in der gesamten Mittelweserregion sein und unsere Stadt Hoya positiv darstellen“, sagt Hans Soltau. „In den vergangenen Jahren haben weit über 200 000 Gäste unseren Markt und damit auch unsere Stadt besucht. Hierfür musste viel ehrenamtliche Arbeit und Sponsoring geleistet werden. Nur gemeinschaftlich werden wir die Zukunft unseres Marktes auch im Sinne unserer Stadt erfolgreich gestalten können.“
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