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Hallenneubau des MTV belastet Haushalt schwer

1,126 Millionen Euro für Neu- und Umbaumaßnahmen in Schweringen

Hallenneubau des MTV belastet Haushalt schwer

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Schweringen - Von Rebecca GöllnerDer Schweringer Gemeinderat hat am Montag der Finanzierung des Neubaus der MTV-Turnhalle sowie dem Umbau des Dorfgemeinschaftshauses zugestimmt. Der Gemeindezuschuss von bis zu 880 000 Euro belastet den Haushalt erheblich. Noch kann er aber ausgeglichen werden. Weitere Themen waren der Kauf von Spielplatzgeräten sowie die Installation einer Ampel an der Ortsdurchfahrt (siehe gesonderten Bericht unten).

Während in den vergangenen Jahren der Haushalt ausgeglichen war, kratzt er spätestens ab dem kommenden Jahr am Maximum. Die ersten Beratungen zum Hallenbau gab es bereits 2010. Nach der Absegnung durch den Rat kann es nun bald losgehen. Der MTV Schweringen organisiert die Baumaßen.

Im Rahmen des Dorferneuerungprogramm bekommt Schweringen 103 000 Euro Zuschuss vom Land, 30 000 Euro stehen aus Barmitteln des MTV zur Verfügung. Den Rest von 880 000 Euro finanziert die Gemeinde. Außerdem beschloss der Rat, dass der Verein weitere 143 000 Euro als Eigenleistung einbringen muss. Aus diesem Grund hat der MTV ein Baukonto eröffnet, auf dem fleißig eingezahlt werden soll. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den Bau auf 1,126 Millionen Euro.

„Ich glaube, dass es Zeit ist, dass der Startschuss fällt“, sagte Gemeindedirektor Detlef Meyer. Er hat das Projekt von Anfang an verfolgt. „Mutig, mutig“ nannten einige Ratsmitglieder diesen Schritt, hielten ihn aber für notwendig, „um das Dorf attraktiv zu halten“. Die finanzielle Last müsse man deshalb verschmerzen.

Ebenso in den Haushalt aufgenommen wurden die Kosten für zwei neue Spielgeräte für den „Piratenspielplatzes“: 12 000 Euro. „Wir müssen die Spielplatz aufwerten und etwas für unsere Jugend tun“, sagte Ratsmitglied Anja Reinkensmeier (WGWFS). Die Firma „Kühne + Nagel“ habe bereits einen Preisnachlass gewährt. „Die Geräte werden in Eigenleistung aufgebaut, sodass wir da sparen können“, sagte Reinkensmeier.

Weitere Posten im Haushalt sind unter anderem die Sanierung der „Alten Schule“ in Holtrup, der ländliche Wegebau, die Erschließung der Wohngebiete sowie die Sanierung des Hafenkrans. „Wir sollten nicht bange werden. Im Haushalt ist alles geplant, und wir haben gut zu tun. Vielleicht kommen wir ja noch einmal mit einem blauen Augen durch‘s Loch“, blickte Elisabeth Kurowski (CDU) optimistisch in die Zukunft.

Und auch Ratsmitglied Christian Meyer (WGWFS) ließ sich vom Zahlenwerk nicht abschrecken: „Ich glaube, die Investitionen sind gut eingesetzt, und mit dem neuen Rat werden wir das zu einem guten Ende bringen.“

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