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Zukunft der Grundschulen ist Thema in Oppenwehe

Arbeitskreis plant informativen Neujahrsempfang mit Gästen aus dem Landtag

Zukunft der Grundschulen ist Thema in Oppenwehe

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Oppenwehe - „Was wird aus unseren Kindern?“ – diese Frage stellt sich der Arbeitskreis „Wir in Oppenwehe“. Um Antworten zu erhalten, organisiert die Gruppe einen Neujahrsempfang zum Thema „Zukunft der Grundschulen im ländlichen Raum“. Veranstaltungsort ist am Sonntag, 5. Februar, um 11.15 Uhr das Gasthaus Meiers Deele in Oppenwehe.

Vor dem Hintergrund des in NRW parteiübergreifend beschlossenen Schulkonsenses hat der Veranstalter jeweils einen Vertreter der im Landtag vertretenen Parteien (CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Grüne) zu einer Podiumsdiskussion unter Leitung der Vorsitzenden der Lehrergewerkschaft GEW, Bezirk Ostwestfalen, Sabine Unger, gebeten, um verlässliche, zukunftsorientierte Aussagen zur standortnahen Grundschulversorgung im ländlichen Raum zu erhalten. Mit dabei ist laut Angaben der Organisatoren auch die Gemeinde Stemwede als Schulträger vertreten durch Bürgermeister Gerd Rybak.

„In unserer weitläufigen, ländlich strukturierten Gemeinde Stemwede mit circa 14 000 Einwohnern und derzeit drei Grundschulen in Trägerschaft der Gemeinde führte die Schließung der Grundschule Westrup im letzten Jahr zu einer unerträglichen, politischen Krisensituation, obwohl die Schließung nach gesetzlichen Vorgaben zu erfolgen hatte“, erklärt der Arbeitskreis. Nach einer langen, kontrovers geführten Diskussion über eine zukunftssichere Schullandschaft in NRW, in der die Bevölkerung mehr als verunsichert worden sei, sind durch den Schulkonsens zahlreiche Neuerungen von entscheidender Bedeutung durch die Landespolitik festgelegt worden.

„Der gesetzliche Rahmen beim Schul-Kompromiss ist flexibel gestaltet und bietet viele Möglichkeiten, die individuell umgesetzt werden können. Das setzt allerdings eine verständliche, intensive Information und Diskussion voraus, was für die Akzeptanz des Schul-Kompromisses zwingend notwendig erscheint“, so die Veranstalter.

Obwohl alle Beteiligten den Schulkonsens loben würden, habe er noch nicht grundlegend zur Beruhigung beigetragen, weil weiterhin die Meinung vorherrsche, dass die Qualität an kleinen Grundschulen nicht gewährleistet erscheine. Insbesondere wird hier die Finanzierbarkeit und Lehrerunterversorgung kritisch gesehen.

„Das Thema Schulentwicklung stellt also weiterhin ein herausragendes Thema dar, so dass wir der Auffassung sind, hier ein Thema von besonderem Interesse mit überörtlichem Charakter aufgegriffen zu haben“, begründet „Wir in Oppenwehe“ die Entscheidung für den Neujahrsempfang. Am Eingang der Deele wird von den Teilnehmern ein kleiner Obulus eingesammelt. · kap

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