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Symbolischer Spatenstich kündigt Umbauarbeiten für 239 000 Euro an

Tielger Allee „angestochen“

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Oppenwehe - Der Umbau der Tielger Allee kann beginnen: Für den symbolischen Spatenstich griffen gestern Landrat Dr. Ralf Niermann, Bürgermeister Gerd Rybak, Regierungsbaudirektor Uwe Rafflenbeul, Ernst August Schrewe, Vertreter des Regionalrates, und Hermann Seeker, Vorsitzender des Kreisausschusses für Bau, Energie, Umwelt und Verkehr, zum Grabgerät.

„Es geht nicht um den Wahlkampf.“: Mit einem symbolischen Akt wurde gestern der Umbau der Tielger Allee eingeläutet. Einige Anwohner ließen sich den Spatenstich nicht entgehen. ·

© Foto: Pröpper

„Es geht nicht um den Wahlkampf.“: Mit einem symbolischen Akt wurde gestern der Umbau der Tielger Allee eingeläutet. Einige Anwohner ließen sich den Spatenstich nicht entgehen. ·

Landrat Niermann freute sich, in Oppenwehe zu sein. Der Spatenstich solle deutlich machen, „dass wir vom Kreis uns in der Fläche engagieren“, sagte er den Politikern und einigen Anwohnern der maroden Straße, die seit 26 Jahren für eine Erneuerung plädieren. „Es geht nicht um den Wahlkampf. Wir tun das für uns.“ Die Baumaßnahme sei von den Bürgern „lange erkämpft“ worden, erinnerte Niermann an die Unterschriftenaktion und die Demonstration 2010. Spatenstiche für solche Baustarts seien aus finanziellen Gründen immer seltener geworden.

Die Beschlussfassung des Kreisausschusses für Bau, Energie, Umwelt und Verkehr habe die Tielger Allee als eine der ersten Maßnahme ins Bauprogramm 2011 bis 2015 gehievt. Die Baukosten des 725-Meter-Teilstücks zwischen der Wagenfelder Straße und dem Sielhorster Weg betragen 239 000 Euro, 60 Prozent des Geldes stammen aus Landesmitteln. „Für die Bürger wird der Ausbau eine Erleichterung sein. Die Buckelpiste wird der Vergangenheit angehören“, versprach der Landrat. Bis zum Sommer – dann soll die Baumaßnahme seiner Aussage nach abgeschlossen sein – müssten die Oppenweher mit Einschränkungen rechnen. Die Straße wird für die Arbeiten voll gesperrt, Anwohner sollen ihre Grundstücke aber dennoch erreichen können.

Den Baustart habe man den Anliegern zu verdanken, die über viele Jahre Druck erzeugt hätten, lobte Bürgermeister Gerd Rybak den Einsatz der Oppenweher und seines ehrenamtlichen Stellvertreters Dietmar Meier. Im Vorfeld habe es kritische Stimmen wegen des Spatenstichs gegeben. „Ich freue mich jetzt einfach, dass wir heute endlich loslegen können“, erklärte der Bürgermeister.

Die Anlieger hätten im Zuge des Umbaus am liebsten noch einen Radweg gehabt – den beinhaltet die Maßnahme aber nicht. Jürgen Striet, Baudezernent des Kreises, schlug gestern vor, als Bürgerinitiative einen provisorischen Radweg hinter den Bäumen anzulegen. Ähnliches habe es schon in Stockhausen gegeben. Der Kreis könnte in diesem Fall etwas Fläche zur Verfügung stellen. · kap

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