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Angestellte mit Pistole bedroht und gefesselt

Täter überfällt Supermarkt und fesselt Angestellte

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Hille - Ein Unbekannter hat den NP-Markt in Hille-Rothenuffeln am Montagabend überfallen. Der maskierte und mit einer Pistole bewaffnete Räuber sei zum Ladenschluss gekommen und habe die die beiden 23 und 50 Jahre alten Angestellten bedroht, teilt die Polizei mit.

© Polizei

Der NP-Markt in Hille-Rothenuffeln (Kreis Minden-Lübbecke) wurde am Montagabend Schauplatz eines Überfalls.

Nachdem der Täter das Geld aus der Kasse bekommen hatte, fesselte er die beiden Frauen. Die konnten wenig später die Polizei alarmieren. Da war der Mann allerdings schon verschwunden. Die Opfer blieben unverletzt, erlitten aber einen leichten Schock.

Die aus Lübbecke kommende 50-Jährige wollte um kurz vor 21 Uhr gerade die Türen des Marktes an der Lübbecker Straße (B 65) verriegeln, als der etwa 40 bis 50 Jahre alte und mit einer schwarzen Wollmütze samt Sehschlitzen maskierte Mann plötzlich vor ihr auftauchte. Er richtete seine Waffe auf die Angestellte und dirigierte sie zu ihrer Kollegin an einer der Kassen. Dort musste die 23-Jährige das Geld in eine vom Täter mitgebrachte, kleine weiße Plastiktüte verstauen. Doch damit waren die Minuten der Angst für die beiden Frauen aber noch nicht vorrüber.

Der Räuber forderte sie auf, ins Lager zu gehen. Dort holte der Unbekannte mehrere Kabelbinder aus seiner Tasche und forderte die Frauen auf, sich gegenseitig zu fesseln. Anschließend wies er sie an, sich in einen nahegelegenen Aufenthaltraum zu begeben. Bevor er die Tür schloss, sagte er: "Ihr bleibt hier und keinen Mucks."

Nachdem mehrere Minuten verstrichen waren, gelang es den Frauen die Polizei zu alarmieren. Gleichzeitig hörten sie aus dem Verkaufraum die Stimme eines ihnen bekannten Kunden, der eigentlich noch einkaufen wollte. Da war ihnen klar, der Täter ist endgültig verschwunden.

Kurze Zeit später traf dann die Polizei ein. Nach Angaben der Frauen war der Unbekannte insgesamt dunkel bekleidet. Während die Streifenwagen kreisweit nach dem Gesuchten fahndeten, sicherten Beamte der Kriminalwache erste Spuren am Tatort.

Die Ermittler hoffen nun, dass Zeugen, darunter auch vorbeifahrende Autofahrer, den Mann vor oder nach 21 Uhr gesehen haben. Möglicherweise hatte er in den umliegenden Straßen oder auf dem angrenzenden Gelände eines Autohauses ein Fluchtfahrzeug abgestellt. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0571/88660.

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