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Schwere Verkehrsunfälle prägen das Jahr 2011

Löschgruppe Haldem leistet 606 Stunden bei Einsätzen / Jeden dritten Tag aktiv

Schwere Verkehrsunfälle prägen das Jahr 2011

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Haldem - Die Kameraden der Löschgruppe Haldem haben 2011 wieder einiges geleistet und enormen Einsatz zum Wohle der Bürger gezeigt. Einsätze, angesetzte Dienste und übrige Veranstaltungen verteilten sich auf 120 Tage. Das bedeutet, dass die Feuerwehrleute jeden dritten Tag in irgendeiner Weise ehrenamtlich aktiv waren.

Befördert und ausgezeichnet (vorne, v.l.): Veit Steinbreis, Dennis Gralla, Oliver Schwettmann und Guido Marten (hinten, v.l.) Uwe Stubbe (Zugführer 1.Zug) Heiner Rennegarbe (stellvertretender Zugführer), Frederik Pannen, Christian Milinski, Torsten Fischer (stellvertretender Löschgruppenführer), Gerhard Lohmeier (stellv. Wehrführer), Dietmar Meier (stellv. Wehrführer) und Guido Tubeé. ·

© Foto: Mühlke

Befördert und ausgezeichnet (vorne, v.l.): Veit Steinbreis, Dennis Gralla, Oliver Schwettmann und Guido Marten (hinten, v.l.) Uwe Stubbe (Zugführer 1.Zug) Heiner Rennegarbe (stellvertretender Zugführer), Frederik Pannen, Christian Milinski, Torsten Fischer (stellvertretender Löschgruppenführer), Gerhard Lohmeier (stellv. Wehrführer), Dietmar Meier (stellv. Wehrführer) und Guido Tubeé. ·

„So ein freiwilliger Einsatz ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, denn der Dienst wird neben Arbeitsplatz und Familienleben zusätzlich geleistet“, lobte Löschgruppenführer Jörn Stubbe die Kameraden bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rosengarten.

Das Jahr 2011 war geprägt von schweren Verkehrsunfällen. Insbesondere der Unfall auf der Bundesstraße 51, bei dem zwei Personen mit ihrem Auto frontal gegen einen Milchwagen gefahren waren und nur noch tot geborgen werden konnten, und die zwei schweren Einsätze in Oppendorf und Oppenwehe zum Jahresende mit jeweils einem Todesopfer haben Spuren bei den Feuerwehrmännern hinterlassen.

Neben der physischen war auch die psychische Belastung groß. Daher gab es nach den Einsätzen eine Nachbesprechung mit Werner Musiol aus Lübbecke. Der Seelsorger ist für solche Notfälle am Institut der Feuerwehr in Münster ausgebildet worden. Diese Besprechungen sollten dazu beitragen, den Stress und Druck abzubauen, damit es nicht zu posttraumatischen Belastungsstörungen kommt.

Bei den insgesamt 33 Einsätzen und Übungen – zehn Mal schlug eine Brandmeldeanlage Alarm, sechsmal musste die Rettungsschere bei Unfällen gezückt werden, sieben Mall brannte es, viermal standen Fahrzeuge in Flammen und dreimal galt es technische Hilfe zu leisten und zu üben – waren durchschnittlich 13 Kameraden, immer mit etwa neun Atemschutzgeräteträgern, vor Ort. Die beste Einsatzbeteiligung zeigten Andre Fischer, Jörn Stubbe und Torsten Fischer. Insgesamt leisteten die Kameraden bei den Einsätzen 606 Dienststunden ab. „63 mehr als im Vorjahr und fast doppelt so viele Stunden wie 2009“, betonte Löschgruppenführer Stubbe.

Zudem hat die Haldemer Wehr 30 reguläre Dienste durchgeführt. Dazu kommen zusätzlich 27 Veranstaltungen, die nicht dem normalen Dienst- und Einsatzbetrieb zuzuordnen sind. In diesem Jahresbericht sei nicht der Zeitaufwand für Lehrgänge, Fahrzeug- und Gerätepflege, Reparatur- und Wartungsarbeiten, Öffentlichkeitsarbeit oder Stunden, die bei Ausbildertätigkeiten anfallen, berücksichtigt worden, betonte Stubbe.

Zu neuen Kassenprüfern wurden aus den Reihen der Aktiven Guido Tubeé, seitens der passiven Abteilung Heinrich Breidscheid und Guido Marten gewählt.

Angesichts der schweren Einsätze, die in der Vergangenheit von den Kameraden zu bewältigen waren, sprach Bürgermeister Gerd Rybak den Mitgliedern der Löschgruppe Lob und Anerkennung aus. „Danke für eure Leistung. Die Gewissheit, dass wir in Stemwede eine so gut aufgestellte Feuerwehr haben, lässt uns auch in Zukunft ruhig schlafen! Gut, dass ihr für alle da seid!“. · hm

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