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Lob und Glückwünsche zum Abschied für Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand

Sorgen um eine Nachfolge / Stelle auch in Zukunft in ehrenamtlicher Tätigkeit geplant

Lob und Glückwünsche zum Abschied für Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand

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Rahden - Stefanie Hillebrand wird das Stadtarchiv Rahden nur noch bis Ende Februar führen und danach das Archiv der Stadt Bad Oeynhausen übernehmen. Die Ortsheimatpfleger der Stadt Rahden sprachen der scheidenden Archivarin Dank für die hervorragende Zusammenarbeit aus. Zu den Glückwünschen an Hillebrand, die neue Aufgabe in der Bäderstadt antreten zu können, gesellten sich allerdings auch Zukunftssorgen um das heimische Archiv.

Abschied: Siegfried Strunk (3.v.l.) überreichte der scheidenden Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand ein Buch mit dem Titel „Zwei links, zwei rechts – Gedichte nach dem Leben gestrickt“ und Vitaminkost. Michael Duffe (Stadtverwaltung, stehend v.l.), Wilhelm Kopmann (Sielhorst), Heinrich Wiegmann (Wehe), Bianca Winkelmann (Kulturausschuss-Vorsitzende, sitzend v. l.), Claus-Dieter Brüning (Rahden), Reinhard Stevener (Varl-Varlheide) und Friedrich Sander (Pr. Ströhen) nahmen an dem Treffen in den Archivräumen teil. ·

© Foto: Lampe

Abschied: Siegfried Strunk (3.v.l.) überreichte der scheidenden Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand ein Buch mit dem Titel „Zwei links, zwei rechts – Gedichte nach dem Leben gestrickt“ und Vitaminkost. Michael Duffe (Stadtverwaltung, stehend v.l.), Wilhelm Kopmann (Sielhorst), Heinrich Wiegmann (Wehe), Bianca Winkelmann (Kulturausschuss-Vorsitzende, sitzend v. l.), Claus-Dieter Brüning (Rahden), Reinhard Stevener (Varl-Varlheide) und Friedrich Sander (Pr. Ströhen) nahmen an dem Treffen in den Archivräumen teil. ·

Während Stefanie Hillebrand, die kurz vor dem Abschluss ihres Masterstudiums der Archivwissenschaften steht, das Rahdener Archiv ehrenamtlich führte, kann sie in Bad Oeynhausen eine Vollzeitstelle übernehmen. Siegfried Strunk, Sprecher der Rahdener Ortsheimatpfleger, lobte die fachmännische Aufbauarbeit Hillebrands, die sie in den fünf zur Verfügung stehenden Wochenstunden im Archiv geleistet habe. Angesichts dieser positiven Entwicklung befürchtet Strunk jedoch, dass durch den Weggang die Archivarbeit zum Erliegen komme, zumal die Hillebrand-Nachfolge noch nicht geregelt sei. „Wir stehen wieder am Anfang“, sagte der Kleinendorfer. Dies sei umso bedauerlicher, als durch den Umzug in den Bahnhof ideale Voraussetzungen geschaffen und entsprechend investiert worden sei.

Alle Anwesenden betonten die Wichtigkeit eines zentralen Archivs für das gesamte Stadtgebiet. Deshalb komme es darauf an, die jetzt erreichte Qualität zu halten, fasste Claus-Dieter Brüning die Meinung der örtlichen Vertreter zusammen.

Zukunftssorgen um das heimische Archiv

Strunk regte mit Blick auf Politik und Verwaltung an, eine Stellenbeschreibung zur Archivarbeit zu erstellen, um so das Interesse an einer solchen Tätigkeit zu wecken. Stefanie Hillebrand stimmte dem Vorschlag zu und ergänzte: „Es müsste schon eine Fachkraft sein. Fachwissen können Quereinsteiger aber auch über Fortbildungen erlangen, die vom westfälischen Archiv-amt in Münster angeboten werden.“

Das Stadtarchiv Rahden werde sicherlich auch künftig ehrenamtlich (mit Aufwandsentschädigung) geführt, verwies Michael Duffe von der Stadtverwaltung auf einen entsprechenden Beschluss. Nachfragen aus der Ortsheimatpflegerrunde auf Chancen, eine Archiv-Verwaltungsstelle zu schaffen, erteilte auch Bianca Winkelmann, Vorsitzende des Kulturausschusses, mit Verweis auf die städtische Haushaltslage (3,5 Millionen Euro Defizit) eine Absage. Sie schlug vor, das Thema Stadtarchiv-Besetzung auf die Tagesordnung der nächsten Kultur-Ausschusssitzung zu setzen. Sie lud die Ortsheimatpfleger ein, ihre Bedenken und Anregungen in der Sitzung vorzutragen. · lamp

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