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750-Jahr-Feier der Ortschaft Oppendorf wird allen Besucher noch lange in guter Erinnerung bleiben

750-Jahr-Feier der Ortschaft Oppendorf wird allen Besucher noch lange in guter Erinnerung bleiben / Lob für Vielfalt

Fest einer intakten Dorfgemeinschaft

501.09.09|Stemwede/Rahden|Stemwede/Rahden|
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Artikel: Fest einer intakten Dorfgemeinschaft

Oppendorf - Von Gerhard Scheland. „Vor der Veranstaltung habe ich ein paar unruhige Nächte gehabt“, schmunzelt Friedbert Bohne, „insbesondere wegen der Wetterprognosen“. Er hätte sein Schlafverhalten gar nicht ändern müssen, denn der Wettergott zeigte großes Verständnis für die Organisatoren der Jubiläumsfeier „750 Jahre Oppendorf“.

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Eigentlich kam Petrus den Veranstaltern des Förderkreises Dorfentwicklung sogar entgegen und schraubte die Temperaturen für einen Tag auf ein normales Maß zurück. Vormittags war es zwar recht kühl, doch nachmittags, als sich mehrere tausend Besucher durch die „Feiermeile“ auf der für den Straßenverkehr gesperrten Oppendorfer Straße drängten, schien die Sonne und verhalf den Veranstaltern zu einem Aktionstag, der ganz sicher als Meilenstein in die 750-jährige Geschichte der Ortschaft Oppendorf eingehen wird.

Standdienst: Hartmut Engelmann und Marion Buck verkauften Chroniken und Kalender.

Nach den notwendigen Vorarbeiten mit Straßensperrung, Umleitungsbeschilderung und Aufbau der Stände begann der hohe Ortschaftsgeburtstag so, wie es sich für den Ehrentag gebührt: Mit weit über 300 Besuchern beim morgendlichen Festgottesdienst auf der Deele des Hofes Wäring. Pfarrer Ulrich Mentemeier hatte für seinen Predigttext das Jesajawort „Fürchte dich nicht. Ich bin mit dir…“ gewählt. Vor dem Hintergrund eines rustikalen Holzkreuzes erinnerte er an viele besondere Vorkommnisse in der Welt in den vergangenen 750 Jahren. Musikalisch umrahmt wurde der Deelengottesdienst vom Posaunenchor unter der Leitung von Reinhard Weingärtner.

Bereicherung: Zum Abschluss des Tages traten bei der 750-Jahr-Feier in Oppendorf Dudelsackpfeifer auf.

Bevor Friedbert Bohne mit zwei gezielten Hammerschlägen das erste Bier zum Schäumen brachte, nutzte er die offizielle Eröffnung des Jubiläumsfestes, um sich bei allen Oppendorfern zu bedanken, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben – bei den Anliegern der Oppendorfer Straße, die ihre Höfe für den schon wenig später einsetzenden Trubel zur Verfügung gestellt hatten und bei den Mitstreitern aus dem Organisationsteam, „die viel Freizeit geopfert und manchmal bis spät in die Nacht zusammen gesessen haben.“ Ein weiterer Dank galt Stefan Schröder, der die „Schau alter Traktoren“ organisiert hatte, sowie allen Geldspendern, „die es uns ermöglicht haben, dass Parkplätze, sanitäre Anlagen und alle Spiele heute zum Nulltarif genutzt werden können“. Mit Freude registrierte Bohne, dass viele „Ehemalige“ der schriftlichen Einladung gefolgt waren und sich das gesamte Feierareal schon vormittags kräftig füllte. Zu den Besuchern zählten auch alle Ortsheimatpfleger aus der Gemeinde Stemwede.

Was sie links und rechts der Feiermeile an Aktivitäten und Darbietungen, an altem Handwerk, an Musik und Aktionsständen erlebten, ließ nicht nur bei den Ortsheimatpfleger Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach werden. Alle Besucher kamen zu der Erkenntnis, dass dem Jubiläumsfest umfangreiche Vorarbeiten vorangegangen sein mussten. Aber nicht nur deswegen, sondern auch auf Grund der in den Vorwochen auf die Beine gestellten Vielfalt, gab es für die Verantwortlichen und Beteiligten Lob von allen Seiten.

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