Rahden - ARRENKAMP · Führungswechsel in der Löschgruppe Arrenkamp: Nach mehr als 16 Jahren legte Friedrich Winkelmann am Sonnabend sein Amt als Löschgruppenführer aus gesundheitlichen Gründen nieder. Sein Nachfolger ist Dieter Langelahn, ehemaliger stellvertretender Löschgruppenführer. Den Posten des Stellvertreters bekleidet künftig Jochen Hohlt.

© Foto: Mühlke
Die Kameraden der Löschgruppe Arrenkamp mit Verantwortlichen (v.l.): Gerd Lohmeier, Dieter Langelahn, Jochen Hohlt, Friedrich Winkelmann, Ferdinand Uetrecht, Thomas Wessel, Gerd Uetrecht, Heiner Rennegarbe und Uwe Stubbe. ·
Zum Jahresschlussdienst in der Gaststätte Geldmeyer in Arrenkamp begrüßte Winkelmann somit letztmalig die Kameraden. Sein Dank galt allen Aktiven, die sich im zurückliegenden Jahr wieder vorbildlich im Dienst am Nächsten einsetzten sowie denen, die für Vorträge, Ausbildung und Organisation sorgten. Winkelmann selbst wird der Löschgruppe treu bleiben und seine Mitstreiter als aktives Mitglied unterstützen.
Die Kameraden der Löschgruppe Arrenkamp der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede sind im zurückliegenden Jahr zu 19 Einsätzen wie Flächenbränden, Wohnhaus- und Kleinbränden, ausgerückt. Mit regelmäßiger Beteiligung wurden 23 Dienste ausgeübt. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte Winkelmann auf 27 Aktive und 15 Kameraden in der Ehrenabteilung.
Die Teilnahme an einer Gruppenführerausbildung (F-3-Lehrgang) in Münster bescheinigte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Gerd Lohmeier Jochen Hohlt, der die Prüfung mit Erfolg bestanden hat. An der Leistungsbewertung in Hille hat die Arrenkamper Truppe aus Mangel an Teilnehmern nicht mitwirken können. Künftig wollen sich die Kameraden anderen Löschgruppen anschließen, um auch mit wenigen Teilnehmern dabei sein zu können.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Winkelmann an die Treffen der Ehrenabteilung auf Gemeinde- sowie Kreisebene in der Leverner Festhalle, an das traditionelle Osterfeuer und den Vereinsgottesdienst im Dezember. Für die Frauen des ersten Zuges hatte die Dielinger Löschgruppe einen gemütlichen Abend organisiert, der gut ankam.
Mit dem ersten Zug haben die Kameraden vier Dienste bestritten, außerdem eine Funk- und Fahrübung, eine Zugübung, einen Unfallverhütungsvorschriften-Kursus samt Fahrer-Belehrung sowie eine Atemschutz-Übung.
Im Zuge der Umrüstung auf Digitalfunk berichtete Uwe Stubbe, Zugführer des ersten Zuges, über erforderliche Maßnahmen.
Im Frühjahr 2012 soll der Umbau des angeschlossenen digitalen Alarmumsetzers von der Wilhelmshöhe auf den Funkmasten des WDR erfolgen, erklärte Winkelmann. Danach muss der Sendebereich abgeprüft werden, um problematische Bereiche zu finden und zu testen. Nach aktuellem Stand soll die Einführung des Digitalfunks Mitte 2013 erfolgen. Dann ist ein fünfmonatiger Probebetrieb vorgesehen. In diesem Zeitraum sollen alle Mängel erkannt werden. Die Umrüstung der Fahrzeuge muss natürlich vorher erfolgen. · hm
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