Haldem - Blechblasinstrumente einmal ganz aus der Nähe zu betrachten, sie anzufassen und zudem auch noch selbst auszuprobieren, das durften die Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klassen der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Schule in Haldem am Donnerstag.

© Foto: Mühlke
Lippen spannen und kräftig ins Mundstück blasen: Felix mit Maren Fieseler.
Landesposaunenwart Ulrich Dieckmann sowie Maren und Torsten Fieseler und Anne Möller-Nolting vom Dielinger Posaunenchor hatten etliche Blechblasinstrument und Schlauchtrompeten mitgebracht und stellten sie vor. Zunächst vermittelte Dieckmann ein wenig theoretisches Wissen rund um die goldglänzenden Instrumente, die in früheren Zeiten als Verständigungsmittel bei Rittern, der Post oder im Krieg dienten. Auch heute noch werden sie bei der Jagd mit verschiedenen Signalen eingesetzt.
Dieckmann erklärte den Schalltrichter, aus dem der Ton herauskommt, zeigte verschiedene Mundstücke und erläuterte Ventile und Zug. „Die Trompeten liefern eher hohe Töne und die Tuba ganz tiefe. Dazwischen ist die Posaune angesiedelt“, erklärte der Fachmann und demonstrierte, dass man Töne allein mit vibrierenden Lippen und Luft verändern kann, ohne Ventile zu betätigen.
Klar, dass die Schüler darauf brannten, selbst auszuprobieren, ob sie den Instrumenten Töne entlocken können. Nach kurzem Vorspiel der Profi-Bläser waren dann die Kinder am Zug. Mit dicken Wangen und hochrotem Kopf wollten einige der Tuba oder dem Horn einen Ton entlocken, doch rasch war klar, dass mit Plusterbäckchen nichts zu machen ist. Aber die Fachleute gaben wertvolle Tipps, bis ein klarer Ton ertönte. Die Mädchen und Jungen hatten sichtlich Spaß am Probe-Musizieren.
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