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Heimatverein Levern verabschiedet Ingrid Hölscher nach zwölf Jahren im Amt

Christel Bade übernimmt den Führungsstab

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Levern - Ein angekündigter Vorstandswechsel und eine gut vorbereitete Neuwahl – so lässt sich der Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung des Leverner Heimatvereins am Sonntagnachmittag im Hotel Meyer-Pilz auf den Punkt bringen.

Der Vorstand des Heimatvereins Levern mit der ausgeschiedenen Vorsitzenden (v.l.): Wilhelm Bischof, Christel Bade, Joern Spreen-Ledebur, Ingrid Hölscher und Christof Müller. Mit auf dem Bild ist Hölschers Enkelin Lotta. ·

© Foto: Mühlke

Der Vorstand des Heimatvereins Levern mit der ausgeschiedenen Vorsitzenden (v.l.): Wilhelm Bischof, Christel Bade, Joern Spreen-Ledebur, Ingrid Hölscher und Christof Müller. Mit auf dem Bild ist Hölschers Enkelin Lotta. ·

Nach zwölf Jahren als Vorsitzende reichte Ingrid Hölscher den Führungsstab weiter. Mit bereits vorab geklärter Kandidatenfrage gestaltete sich die Wahl kurz und bündig. Christel Bade, bislang als zweite Vorsitzende im Heimatverein tätig, rückte an die Spitze auf. Alle weiteren Vorstandsposten im 350 Mitglieder zählenden Verein blieben unverändert.

In seinem Jahresrückblick erinnerte Geschäftsführer Christof Müller an die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres, beispielsweise den „Damennachmittag“ bei Rila, zu dem auch Herren immer gern gesehen seien, und die öffentlichen Erlebnisführungen in Levern, bei denen die altbekannten historischen Persönlichkeiten aus ihrem Leben und ihrem Dorf berichten.

Der Beginn des Frühjahres war der Natur- und Landschaftspflege gewidmet. Ein besonderes Anliegen waren die Aufräumarbeiten an den Biotopen und an der Badeallee. Im Juli bereicherte ein Teil des Erlebnisführungsteams den Jubiläumsumzug in Haldem. „Unsere Teilnahme an Aktivitäten, die über Levern hinausgehen, ist ein wichtiger Schritt dahin, dass Stemwede vielleicht ein bisschen mehr zusammenwächst“, betonte Müller.

Erfolgreich sei auch die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewesen, erinnerte der Geschäftsführer. „Damit meine ich nicht nur die Goldmedaille, sondern auch die Erkenntnis, dass dieser Wettbewerb für eine positive Weiterentwicklung unseres Heimatortes notwendig ist.“

Mit der „Nacht der Gewölbe“ fand die Feier zum Wettbewerbssieg gleich einen entsprechenden Rahmen. Sämtliche Gewölbe Leverns waren geöffnet, der eigentliche Schwerpunkt lag aber auf der Stiftskirche, die ebenfalls ihre Tore geöffnet hatte. Im August überreichte der Heimatverein eine großzügige Spende an die Kirchengemeinde Levern zur Finanzierung der Turmsanierung.

Zum Erntedankfest bekam das Heimathaus eine neue Erntekrone. „Besonders erwähnenswert ist dabei die enge Zusammenarbeit der Spinn- und Webgruppe mit den Landfrauen“, sagte Müller. Im Oktober war der Heimatverein auf dem Leverner Markt vertreten – eine willkommene Plattform, um neue Mitglieder zu werben. Im November besichtigte der Verein das Klimahaus in Bremerhaven.

„Unserer Meinung nach sind wir unserem Ziel, den Verein nach außen zu öffnen, im letzten Jahr wesentlich näher gekommen, als wir gedacht haben“, freute sich Müller. Öffnung bedeute nicht nur, dass Außenstehende auf die Arbeit des Heimatvereins aufmerksam gemacht würden, es bedeute auch, sich im Ort zu engagieren.

Ganz oben im Terminkalender für dieses Jahr steht der Damennachmittag im „Rotondo“ morgen ab 15 Uhr, der Frühjahrputz ist auf Sonnabend, 14. April, ab 9 Uhr terminiert, der Tagesausflug nach Osnabrück startet am Sonnabend, 2. Juni, die Gewölbe in Levern öffnen sich am Sonnabend, 21. Juli, mit Speckmeiers wird am 8. September geradelt, und die öffentliche Erlebnisführung anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ findet Sonntag, 9. September, statt.

Mit großem Interesse verfolgten die Mitglieder die Vorstellung des neuen Gemeindeheimatpflegers Klaus Winkelmeier. Aufgelockert wurde die Versammlung durch musikalische Beiträge des Kinderchors Levern, unter Leitung von Olga Rust. Die „Tortenspitzen“ mischten die Versammlung mit ihren Schandmäulern auf. · hm

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