331.08.09|Stemwede/Rahden|Stemwede/Rahden|
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Oppendorf - Die vorbereitenden Mühen vom Organisationsteam des Förderkreises Dorfentwicklung haben sich gelohnt: Menschenmassen wandelten von gestern Vormittag bis in die Abendstunden auf den Spuren der 750-jährigen Geschichte der Ortschaft Oppendorf.

© Scheland
Moderne Rhythmen an verschiedenen Standorten: „Chris & The Poor Boys“ trugen nachmittags in musikalischer Hinsicht zur 750-Jahr-Feier der Ortschaft Oppendorf bei.
Nach der bereits mehr als gelungenen Auftaktveranstaltung im zeitigen Frühjahr dieses Jahres rundete die Oppendorfer Dorfgemeinschaft die Jubiläumsaktionen aus Anlass der ersten urkundlichen Erwähnung von „Openthorpe“ im Jahre 1259 gestern mit einem großen Straßenfest ab.
Die ausgewogene Programm-Mixtur von altem Handwerk und kunstgewerblichem Schaffen, von Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen, von sportlichen und anderen Darbietungen sowie Spiel und Spaß für die jüngeren Gäste war es wohl, die nicht nur Besucher aus den eigenen Ortsgrenzen, sondern weit darüber hinaus anlockte. Ganz sicher haben auch die schon seit Wochen für das Fest werbenden rustikal-kreativen Strohfiguren an den Ortseingängen zum guten Besuch beigetragen. Gerade rechtezeitig zum Fest war noch eine große Geburtstagstorte aus Stroh fertig geworden, die die Blicke der Besucher auf sich zog.
Gleich nach dem morgendlichen Gottesdienst füllte sich die „Feiermeile“ im Bereich der für den Verkehr gesperrten Oppendorfer Straße. Die Besucher bummelten von einem Stand zum nächsten, hörten hier Historisches und ließen sich dort über Techniken informieren, mit denen die Menschen früher beispielsweise Teile des Inventars, ihre Bekleidung oder Holzschuhe hergestellt haben. In anderen Bereichen prallten Altertümliches und Moderne aufeinander. Während auf der Straße Strickeschläger mit der Herstellung von Seilen beschäftigt waren, vergnügten sich die Kinder im „Zorb“, der großen transparenten Kugel, die bei „Schlag den Raab“ zu ehren gekommen und seitdem eine Attraktion bei jeder Kinderbelustigung ist. Nachmittags bildeten sich dort lange Menschenschlangen, während die kleinen Besucher auf der vom DRK -Kindergarten beaufsichtigten Hüpfburg immer ein freies Plätzchen erhaschen konnten.
Um es schon mal vorweg zu nehmen: Im Laufe des Nachmittags strahlten die Gesichter der Oppendorfer Dorfentwickler um Friedbert Bohne und die Sonne um die Wette…
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