Twistringen - Von Katrin PliszkaDer erhoffte „Masterplan“ von Unternehmensberaterin Barbara Kosfeld, der vorgibt, was für eine dauerhafte Geburtshilfe im Kreis zu tun ist, lag Dienstagabend nicht auf dem Tisch. Rund 150 Männer, Frauen und Kinder waren zur Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative in das Schulzentrum gekommen – und sie hatten viele Fragen mitgebracht.
Was Moderator Erich Sturm als Diskussion angekündigt hatte, entwickelte sich teils zu einer Fragestunde. So leuchtete Kosfelds Konzept vom übergreifenden Netzwerk, das sie als Pilotprojekt für eine Geburtshilfe im Kreis skizziert hatte (wir berichteten bereits), offenbar nicht allen als Lösungsansatz ein. Als Michael Gillner aus Bassum die Referentin im Laufe des Abends fragte, wo denn das angekündigte Konzept bleibe, war Applaus zu hören. Auch anderen Besuchern schien Kosfelds Vortrag vorab zu abstrakt gewesen zu sein.
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