Von Anke SeidelDIEPHOLZ/SYKE · Den ersten Abschied vom Kennzeichen SY besiegelte anno 1977 die Kreisreform – den zweiten empfahl gestern der Ausschuss für Feuerschutz, Verkehr und Rettungswesen mit einer unschlagbaren Mehrheit: Keine Chance für das Marketing-Kennzeichen, dessen (Wieder-)Einführung die Stadt Syke beantragt hatte – zumal mehr als die Hälfte von 229 befragten Sykern „ihre“ Initialen wieder auf dem Nummernschild fahren wollen.
Die Beschluss-Variante B, in der es um eine Kennzeichen-Wahlfreiheit nur für Syker Bürger ging, spielte in der Diskussion keine Rolle. Deshalb wunderte sich niemand, dass es bei der Abstimmung über das Kennzeichen-ABC keine einzige Stimme für B gab – wohl aber fünf für Variante A. Das reichte nicht. Für C zählte Ausschuss-Vorsitzender Marco Genthe am Ende neun Stimmen. Da half es auch nicht, dass Sykes Bürgermeister Harald Behrens (FDP) persönlich für SY geworben hatte. Am Beratungstisch saß kein Abgeordneter aus Syke.
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