Weyhe - Die Weyher und Stuhrer Liberalen haben am Dienstagabend zum ersten politischen Regionalgespräch geladen. Als Gast konnten sie den FDP-Bundestagsabgeordneten aus Bremen, Torsten Staffeldt, gewinnen.

Weyher und Stuhrer Liberale mit dem Bundestagsabgeordneten Torsten Staffeldt (3.v.r.) am Dienstagabend auf Stippvisite am Kirchweyher Bahnsteig: (v.l.) Jan-Alfred Meyer-Diekena, Jürgen Timm, Michael Hübscher, Hans-Herbert Gaul, Jürgen Wiechmann und Günther Borchers. ·
„Es gibt viele Themen, die wir mit den Nachbarn ansprechen wollen“, kommentierte der Weyher FDP-Chef Günther Borchers den Sinn der geplanten Veranstaltungsreihe. Der Bundestagsabgeordnete fragte beim Gespräch im Kirchweyher Hof: „Wieso hat Weyhe keine Lärmschutzwand?“ Schließlich donnern ICE- und IC-Züge mit Tempo 200 durch den Ort. Aber auch Güterzüge hinterlassen bei Tempo 90 bis 100 Kilometer pro Stunde ebenfalls keinen leisen Geräuschteppich. Der Bundestagsabgeordnete versprach, im Verkehrsministerium nachzufragen und die Weyher im Kampf gegen Lärm zu unterstützen. Momentan gibt es noch für die Deutsche Bahn AG den so genannten Schienenbonus. Demnach dürften deren Züge lauter sein als alle anderen, sagte der Abgeordnete. Es müssten Anreizsysteme geschaffen werden, Lärm auf der Schiene zu vermeiden. Nach den Prognosen zum Güterverkehr würde sich der Verkehr bis zum Jahr 2030 verdoppeln.
In diesem Zusammenhang besprachen die Liberalen auch die Problematik des Hinterlandverkehrs, wenn der Jade-Weser-Port fertig gestellt ist. Die Stuhrer Liberalen hoffen, dass der neue Bremer Verkehrssenator für ihre Ideen und neue Planungsunterlagen zur „B 6 neu“ zugänglicher sei, als der alte. Außerdem regten die Liberalen an, die gemeinsame Landesplanung mit Leben zu füllen.
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