1029.11.10|Syke|Syke|
Drucken|Empfehlen|Schrift
a
/
A||recommendbutton_count130
Syke - (bt) · Die Brücke zwischen Heiligenfelde und Ghana steht seit Sonnabend auf noch festeren Pfeilern, denn das Dorfgemeinschaftshaus war beim Benefizkonzert der Bands „The Troom“ und „Millers“ proppevoll.

Alles andere als eine Vorband: die Gruppe „The Troom“.
Die Heiligenfelder hatten ihrem Ex-Pastor Georg Buisman bei dessen Verabschiedung dieses Benefizkonzert geschenkt. Es ist zugunsten der von ihm und seiner Tochter Kerstin Henze unterstützten Jugendeinrichtung „Shepherds Home“ in Ghanas Hauptstadt Accra.
Und sie kamen in Scharen, auch Heiligenfelder Ureinwohner wie Hermann Rathkamp oder Walter Wichmann, die nicht unbedingt Fans von Rockmusik geschweige denn Alternative, Indie oder Ska sind. Aber sie alle blieben bis zum Schluss und wurden immer lockerer.
Selbst Georg Buisman stand wippend vorn vor der Bühne neben Thomas Okyere, der die Hilfsorganisation in Ghana leitet.
Schon „The Troom“ brachten die Zuhörer auf Betriebstemperatur. „Die sind wahrhaftig keine Vorband für uns, die sind selbst ganz große Klasse“, beurteilte Wilfried Möhlmann, Keyboarder der „Millers“, den Auftritt der fünf jugendlichen Musiker. Die haben im vergangenen Jahr ihr erstes Album eingespielt und bis nach Hannover mit ihrer Musik für Aufsehen gesorgt. „Die sollten mal gecastet werden“, empfahl Bürgermeister Dr. Harald Behrens, der sich gemeinsam mit seiner Frau dieses Konzert ebenfalls anhörte.
„Rock verbindet Generationen“, stellte Wilfried Möhlmann später fest. Er und seine „Mit-Millers“ übernahmen die zweite Halbzeit mit bekannten Rockklassikern von den Beatles, den Stones, CCR, Dire Straits und vielen anderen Musikgrößen der 60er bis 80er Jahre. Bis zum Schluss hotteten die Besucher vor der Bühne. „Das werden wir im nächsten Jahr wohl in etwas veränderter Form wiederholen“, meinte Möhlmann. Er freute sich über die hohe Geldsumme, die das Konzert auch Dank einiger großzügiger Sponsoren eingespielt hatte.
In der Pause interviewten Zabette Möhlmann und Jannick Helms Georg Buisman, dessen Tochter Kerstin Henze und Thomas Okyere über ihre Eindrücke. „Das habe ich mir nicht träumen lassen. Ich bin begeistert“, strahlte Buisman.
Seine Tochter berichtete, wie die Kontakte zu Shepherds Home entstanden sind und bezeichnete Thomas Okyere als ihren großen Bruder. Dieser große Bruder stellte den Besuchern seine Einrichtung in Ghana vor, mit der Kinder von der Straße geholt werden, die ihnen den Schulbesuch ermöglicht, jungen Leuten eine Ausbildung vermittelt und zinslose Kleinkredite an Kleinunternehmer verleiht.
Während der gesamten Veranstaltung zeigte er auf Stellwänden und mit einer Dia-Show Fotos aus Ghana, auf denen auch ghanaische Jungs mit Trikots mit dem Aufdruck „SV Heiligenfelde“ über einen staubigen Sportplatz laufen.

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.
Facebook 'Like Box' wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.

