Syke - Wolfsburg ist nicht nur Autostadt, sondern mehr. Von diesem Mehr profitiert die Stadt Syke für ihr neues Theaterprogramm 2012/13.

© Foto: Agentur
Helmut Zierl in dem Stück „Die Wahrheit“. ·
Syke ist eine kulturelle Einkaufsgemeinschaft eingegangen. Neben Wolfsburg gehören auch die Theater Nienburg und Stade dazu.
Dadurch kommt die Hachestadt am 18. Oktober in den Genuss der Revue „Susuma Afrika – Die große Seele Afrikas“. „Allein hätten wir das finanziell nicht verwirklichen können“, erklärte gestern Kathrin Wilken, die Kulturbeauftragte im Rathaus. Aufgrund der Vernetzung mit den anderen drei Theatern sind geringere Kosten angefallen.
Susama Afrika ist laut Wilken ein Feuerwerk afrikanischer Kultur und Lebensfreude. Musiker, Tänzer, Artisten, Clowns und Geschichtenerzähler aus Westafrika zeigten eine Show voller Poesie, Rhythmus und Leidenschaft.
In der live gespielten Klangkulisse afrikanischer Musikinstrumente entstünden unvergessliche Bilder und Geschichten aus der Seele eines faszinierenden Kontinents. Eine anspruchsvolle Revue voller Qualität in der Präsentation.
Bürgermeister Harald Behrens ließ gestern im Rahmen einer Pressekonferenz keinen Zweifel daran, dass Syke den bewährten Mix aus Anspruch und Unterhaltung weiterhin pflege. „Wir fühlen uns dem Bildungsbürgertum verpflichtet“, meinte Behrens. Er lobte die Politik, die seit Jahren bereit sei, dafür auch in die Tasche zu greifen, in diesem Haushalt mit etwa 170 000 Euro.
Heißt auch: Die Stadt bezuschusst jede Theaterkarte mit rund 15 Euro.
Das gilt wohl auch für „Gut gegen Nordwind“, ein Schauspiel mit Ralf Bauer am 12. November. Die spannende Geschichte einer E-Mail als Irrläufer.
Im Dezember kehren Pumuckl und sein Meister Eder ins Theater (5. Dezember) ein, am 19. Dezember die „Kleine Hexe“. Am 12. Dezember gilt: „Als ich ein kleiner Junge war“ nach Erich Kästner. Ein Solo-Stück für Walter Sittler.
Günther Maria Halmer und Michaela May spielen am 16. Januar in der Komödie „Toutou“. Ingo Naujoks ist ebenfalls für eine Rolle vorgesehen.
Der 14. Februar beschert dem Publikum Wirrungen mit Helmut Zierl in dem Schauspiel „Die Wahrheit“, in dem es eher um Unwahrheiten geht.
Soweit das feststehende, aber noch nicht endgültige Programm. „Über Stücke im März und April verhandeln wir noch“, sagt Kathrin Wilken. · vog
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