Barrien - Im Rathaus weiß man davon, im Ortsrat will man erst abwarten, in der Nachbarschaft werden Ängste laut: das Vorhaben des Unternehmens GS agri in der Streitheide bewegt schon jetzt Bürger, Verwaltung und Politik.

Blick auf das kleine Gewerbegebiet Streitheide in Barrien. ·
Nach vorliegenden Infos hat die GS agri eG großes Interesse daran, in der Barrier Streitheide unter anderem ein Kraftfutterwerk, mehrere Getreidesilos, Tankanlagen für Flüssigdünger und eine Halle für Sackmaterial zu errichten.
Entstehen soll das Projekt auf etwa 10 000 Quadratmetern im Gewerbegebiet hinter der Feuerwehrtechnischen Zentrale.
Anlieger befürchten einen Qualitätsverlust ihres Wohnbereichs durch eine Zunahme an Emissionen sowie eine Minderung der Schulwegsicherheit. „Das bringt doch mehr Lärm, Staub und Verkehr“, erklärt Jürgen Möhlenbrock.
Er sei nicht bis ins kleinste Detail involviert, sagt Barriens Ortsbürgermeister Peter Cohrsen und will sich erst genau informieren. Deshalb habe er das Vorhaben auch nicht auf die Tagesordnung des nächsten Ortsrats gesetzt. Der ist am Mittwoch, 8. Februar, um 19 Uhr im Biohof Voigt.
In Syke betreibt GS agri nicht die erste Standortsuche. Auch in Weyhe, wo es einen Raiffeisenmarkt unterhält, war das Unternehmen schon tätig, hat aber bislang von größeren Plänen Abstand genommen.
In Bassum gibt es Ideen für ein neues Gewerbegebiet. Dort will die Firma eine landwirtschaftliche Verkaufsstelle errichten.
Im Augenblick ruht aber noch still der See. Bassum wartet auf die Kostenübernahme für die Planung durch GS agri. · vog
Facebook 'Like Box' wird geladen...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.