Syke - STUHR (sb) · Die Kooperation zwischen Stuhr und Ostrzeszów sei „stark und stabil“, weil sie nicht nur durch den Vertrag bestimmt werde, sondern „durch etwas viel Wertvolleres: durch Freundschaft und Vertrauen“, erklärte Mariusz Witek, Bürgermeister der Stuhrer Partnergemeinde, gestern Nachmittag im Rathaus. Zum offiziellen Empfang anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft hatten sich zahlreiche Gäste aus Politik und Vereinen eingefunden.

Gaben gestern Morgen in der Lise-Meitner-Schule ein gemeinsames Konzert: Die Vokalgruppe „Joy“ aus Ostrzeszów und die Stuhrer Schülerband „Kabelsalat“.
Witek blickte auf die vergangenen zehn Jahre zurück, in denen es 50 offizielle gegenseitige Besuche gegeben habe sowie zahlreiche sportliche Wettkämpfe bei Besuchen der Jugendgruppen untereinander. „Heute denken wir mit großer Freude daran zurück, beobachten Veränderungen, bewundern Neuheiten und können sagen, dass ein Teil davon unser gemeines, internationales Werk ist.“ Zum Dank für seine Verdienste um die Freundschaft zwischen Ostrzeszów und Stuhr zeichnete Witek den gerührten Wilfried Huntemann mit einer Ehrenmedaille aus. Der stellvertretende Stuhrer Bürgermeister Huntemann und der ehemalige Bürgermeister aus Ostrzeszów, Zbyszko Szmaj, gelten als die Gründungsväter der Partnerschaft. Der Freundschafts- und Förderverein Stuhr-Ostrzeszów, gegründet im Februar 2002, sei fast so alt wie die kommunale Partnerschaft selbst, sagte dessen Vorsitzender Lutz Hollmann. Mit Stolz blicke man auf das, was bisher erreicht wurde.
Die Kommunalpartnerschaften erfüllten eine sehr wichtige Funktion und müssen „in den Herzen der Menschen leben“, betonte Stuhrs Bürgermeister Cord Bockhop. Dies würde auf beiden Seiten erfüllt durch die Begegnungen der Jugend, der Schulen, der Sportvereine, der Kultur, der humanitären Organisationen und durch die Partnerschaftsvereine. Dass Wissen, dass Frieden, Freundschaft und Freiheit etwas Besonderes seien, um das man sich kümmern müsse, sollte auch in Zukunft Antrieb dafür sein, die Partnerschaften aktiv zu leben und sich dafür einzusetzen.
Um dies zu bekräftigen, unterzeichneten beide Gemeinden erneut den Partnerschaftsvertrag, bevor Gäste und Gastgeber den Tag mit einem gemeinsamen Essen ausklingen ließen.
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