Sulingen - Die Vertreter der „Zukunftwerkstatt“ haben am Donnerstagabend erneut Rat und Verwaltung der Stadt Sulingen fehlendes Interesse an Modellen der Bürgerbeteiligung vorgeworfen. Trotz Gesprächen, die laut Werner Focke inzwischen mit einem Teil der im Rat vertretenen Fraktionen geführt worden seien.

© Foto: Schlotmann
Doris Kleinwächter und Helmut Weiß (rechts daneben) waren am Donnerstag Gäste der Zukunftswerkstatt. ·
Focke: „Wir hatten den einen oder anderen Kommunalpolitiker mehr zu unserem Treffen erwartet.“ In der Öffentlichkeit scheint die „Zukunftswerkstatt“ allerdings inzwischen angekommen zu sein. Freie Plätze waren am Donnerstag im großen Clubzimmer des Restaurants Dahlskamp Mangelware. Mario Pschunder: „Wir freuen uns über das Interesse.“
Als Sulinger Bürger sieht Helmut Weiß die Ergebnisse der Verfahren auch als Erfolg der Zusammenarbeit verschiedener Interessengruppen. „Bürgerbeteiligung schafft Zufriedenheit.“ Aber: „Seit 2005 und 2006 treten wir in punkto Bürgerbeteiligung in Sulingen auf der Stelle.“ Weiß, einst ehrenamtlicher Mitarbeiter des Sulinger Stadtmarketings, ging mit Politik und Verwaltung ins Gericht: „Ein politisches Mandat darf kein Statussymbol sein, darf nicht heißen, das sonst keiner mehr mitreden darf. Die Entscheidungen müssen die Mandatsträger treffen, sie sollten aber schon die Bürger hören.“ Der Referent forderte ein interdisziplinäres Gesamtkonzept. „Gewinner des demografischen Wandels werden die sein, die die besten Teams aus Rathäusern, freier Wirtschaft und Gesellschaft formen.“ Doris Kleinwächter: „Sulingen hat viel Potential.“ · oti
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