Sulingen - WEHRBLECK · Rund 150 Gäste fanden sich am Freitag zum besonderen Event der Ortsfeuerwehr Wehrbleck ein: Der „Kuppel-Contest“ mobilisierte 21 Teams aus 18 Wehren. „Meist dauert die Veranstaltung bis Mitternacht“, erklärte Gemeindebrandmeister Wilfried Siedenberg, denn neben dem feuerwehrtechnischen Wettkampf werde die Geselligkeit groß geschrieben.

© Foto: Kurth-Schumacher
Rund 150 Gäste verfolgten den spannenden Wettkampf in der Wehrblecker Turnhalle. ·
Zum fünften Mal hatte die Ortsfeuerwehr Wehrbleck die Wehren aus der Samtgemeinde Kirchdorf und den umliegenden Kommunen eingeladen, zum zweiten Mal starteten auch zwei Teams aus Volkensen (Landkreis Rotenburg/Wümme). Gewertet wurde der „trockene Löschangriff“, Teil der „normalen“ Übung nach Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 3 nach internationalen CTIF-Richtlinien, bei dem Schnelligkeit und fehlerfreies Arbeiten gefragt war.
Michael Fangmann, der laut Votum der Mitgliederversammlung im Mai das Amt des Ortsbrandmeisters übernimmt, rief die Teams Nordsulingen I und Klein Lessen I nach einer kurzen Begrüßung der Gäste als erste Wettkampfgruppen an den Start. In der Vorrunde legte jede Mannschaft eine Zeit vor, im zweiten Durchgang trat das schnellste Team gegen das langsamste an, das zweitschnellste gegen das mit der zweitschlechtesten Zeit und so weiter. Die Mannschaft mit der schnelleren Zeit und der geringeren Anzahl an Strafsekunden war im K.O.-System eine Runde weiter. Rolf Tuche (Ortsfeuerwehr Freistatt) und Meike Schwarz (Ortsfeuerwehr Neuenkirchen) unterstützten Marius Kellermann, Marco Wacker und Starter Marc Heitmann aus der Ortsfeuerwehr Wehrbleck als Wertungsrichter.
Die Ortsfeuerwehr Freistatt konnte erneut ihren Titel verteidigen: Sie erhielt einen Pokal, 30 Liter Bier sowie 50 Euro für die Kameradschaftskasse. Die Freistätter nahmen außerdem den Pokal für die schnellste Kuppel-Zeit (15,60 Sekunden) in Empfang, die sie im Halbfinale erreichten. Die weiteren Plätze belegten die Teams Volkensen I, „Sparta“ und Wesenstedt I.
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