Ehrenburg - (ab) · Eine Zusammenkunft in Zelten, deren Teilnehmer sich abends, Fackeln und Fahnen tragend, zu Trommelklängen um einen brennenden Holzstoß versammelten: Schauplatz der Gründungsfeier des „Stützpunktes Osnabrück/Osnabrücker Land“ der Jungen Nationaldemokraten Niedersachsen war am Sonnabend das Anwesen von Wilhelm Sudmann in Ehrenburg-Hotzfelde. Dies teilte gestern das „Bündnis gegen Rechts Vechta/Diepholz“ mit. Die Polizei war vor Ort und beobachtete die Vorgänge.

Mitglieder des „Bündnisses gegen Rechts Vechta/Diepholz“ machten Aufnahmen der Veranstaltung.
Dies bestätigte gestern auf Anfrage der Kreiszeitung Reinhard Heider vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Diepholz: „Es handelt sich um eine rechtsextrem angesiedelte Gruppierung. Die Organisation als solche ist nicht verboten. Sie steht aber unter Beobachtung, da hier Personen mitwirken, die in der verbotenen ‚Heimattreuen Deutschen Jugend‘, HDJ, aktiv waren.“ Gut 50 Teilnehmer, fast alle aus auswärtigen Bereichen, hätten sich auf dem Privatgrundstück versammelt, seien von den Polizeibeamten kontrolliert worden. „Bei der Veranstaltung kam es zu keinen rechtswidrigen Vorfällen.“
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