Sulingen - „Aufgehellt“ wurde am Samstag die Nienburger Straße in Sulingen. In einem Kraftakt haben sechs Sulinger THW-Mitglieder um Volker Schweers 27 Bäume gefällt. Ulmen – von innen hohl.

© Foto: sis
Nur bei wenigen Bäumen musste der Schlepper „nachhelfen“.
Und außerdem mit ihrem Wurzelwerk auf Kriegsfuß mit dem Sulinger Rohrsystem im Untergrund. „Ulmen suchen sich den Weg zum Wasser“, erklärt Schweers. Beschädigungen der Kanalisation bedeuten teure Einsätze für die Reparatur. Jan-Gerd Dannemann vom Fachbereich Planung und bau der Stadt Sulingen, berichtet von wiederholten Anrufen der Anwohner. Der Blütenstaub und das reiche Blätterwerk sind steter Quell für eine Kommunikation zwischen Anwohnern und Stadt.
Und so hat der Verwaltungsausschuss „grünes Licht“ gegeben, 27 Bäume entlang der Nienburger Straße zu fällen. Der städtische Bauhof kann diese Arbeit nicht durchführen, dafür ausgebildet ist das THW. Das Sulinger Team erklärte sich gerne bereit, Volker Schweers juxt: „Wir wissen ja, wohin wir laufen müssen, wenn der Baum fällt...“. Die Stämme dürfen die Mitglieder nutzen, das Astwerk schreddert der Bauhof und bringt es auf den städtischen Beeten aus. Neue Anpflanzungen sind geplant, die Stumpen wird eine Fachfirma entsorgen, sie herausfräst.
Zeit für Pausen gönnt sich das THW-Team nicht, einzig die Tasse Kaffee vom Team der Tankstelle Schröder wird, weil einen Moment lang auf den Schlepper gewartet wird, gerne angenommen. Nach gut zehn Stunden sind 27 Bäume gefällt, das Astwerk beim Bauhof deponiert, die Geräte gesäubert und verstaut. · sis
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