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Umstrukturierung Rettungsdienst: Aufwertung für Wache Sulingen

Was fehlt, ist der Neubau

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Sulingen - 6 500 gefahrene Kilometer stehen auf dem Tachometer, vom Lack ist noch nichts ab: Seit Anfang des Monats verfügen die Mitarbeiter der Rettungswache Sulingen der Rettungs- und Krankentransport DRK Diepholz gGmbH über einen neuen, einen zusätzlichen Rettungstransportwagen – und zwei zusätzliche Mitarbeiter. „Folge der Umstrukturierung des Rettungsdienstes im Landkreis Diepholz“, sagt Dirk Fullriede, Leiter der Rettungswache.

Dirk Fullriede, Leiter der Rettungswache Sulingen (r.), mit Kollegen und dem neuen Rettungstransportwagen. ·

© Foto: Schlotmann

Dirk Fullriede, Leiter der Rettungswache Sulingen (r.), mit Kollegen und dem neuen Rettungstransportwagen. ·

Mit der materiellen und personellen Aufstockung der Rettungswache Sulingen sind die vom Landkreis Diepholz nach dem Gutachten für die Organisation des Rettungsdienstes im Landkreis angestrebten Umstrukturierungen nahezu abgeschlossen; aber auch nur nahezu. Fullriede: „Was noch fehlt, ist die Verlagerung der Rettungswache.“ Angedacht ist bekanntlich ein Umzug von Mitarbeitern und Fuhrpark vom jetzigen Standort an der Klinik Sulingen des Klinikverbundes St. Ansgar in das Gewerbegebiet „Mühlenkamps Feld“. „Die Gespräche dauern an“, erklärt Fullriede. Laut Sulingens Bürgermeister Harald Knoop sei sich die Stadt mit dem DRK weitgehend einig. Jetzt liege es an DRK und Landkreis, alles weitere zu regeln.

Mit der personellen und materiellen Aufstockung der Rettungswache Sulingen habe der Landkreis dem Einsatzaufkommen der Sulinger Mitarbeiter der Tochtergesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes Rechnung getragen. Sind bis dato 17 Mitarbeiter in dem Nebengebäude der Sulinger Klinik tagtäglich ein- und ausgegangen, sind es jetzt 19. In der Garage der Rettungswache machte ein Krankentransportwagen dem neuen Rettungstransportwagen Platz. Neben dem Notarzteinsatzwagen ist aktuell täglich ein Rettungstransportwagen rund um die Uhr einsatzbereit, der zusätzliche Rettungstransportwagen werktags von 8 bis 20 Uhr, der noch verbleibende Krankentransportwagen werktags von 8.30 bis 16.30 Uhr. Der Krankentransportwagen, der dem neuen Fahrzeug weichen musste, war werktags von 7 bis 14 Uhr einsatzbereit.

„Neben der Aufwertung unserer Ausrüstung werden sich für die Bürger vor allem die längeren Vorhaltezeiten bemerkbar machen“, sagt Fullriede. Die Umstrukturierung habe für ihn durchaus Sinn. „Wir haben hier weite Wege.“ Weitere Gründe für die Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten: Die Spezialisierung der einzelnen Häuser des Klinikverbundes und damit zusätzliche Transportaufgaben für die Mitarbeiter der Rettungswache sowie der Berufsverkehr. Fullriede: „Zu einer Vielzahl der Einsätze werden wir gegen 16.30 Uhr gerufen. Allein schon dadurch ist ein zweiter Rettungstransportwagen gerechtfertigt.“

Bis dato seien nicht selten Fahrzeuge und Personal aus benachbarten Rettungswachen zur Unterstützung angefordert worden, nicht selten auch aus dem Landkreis Nienburg.

Bleibt die Frage nach dem Neubau der Rettungswache auf „Mühlenkamps Feld“. Geschäftsführer DRK Rettung und Krankentransport Jürgen Koblofsky: „Was uns noch fehlt, ist eine vertragliche Vereinbarung mit dem Landkreis. Da sind wir aber gemeinsam auf einem guten Weg...“ · oti

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