021.11.09|SulingenFacebook
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Sulingen - (oti) · Sulingens Bürgermeister Harald Knoop hätte sich sicher einen Platz an der Tabellenspitze gewünscht. Klaus-

Klaus-
Hesse mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung im Landkreis: „Die Nordkreis-
Dennoch hob der Diplom-
Nach Recherchen der Forum GmbH sei in den vergangenen 40 Jahren die Bevölkerungszunahme in der Stadt Sulingen ausschließlich auf Zuzüge zurückzuführen. Hesse sprach von einem „Geburtendefizit von fast 1 000 Personen“ für diesen Zeitraum. Und: „Sulingen verliert in zunehmenden Maße junge Erwachsene und damit potentielle Eltern an die Zentren, empfiehlt sich allerdings durch die doch ausgeprägte Infrastruktur für ältere Semester, gerade aus dem unmittelbaren Umland.“
Bezeichnend dafür seien die Entwicklungen in den Ortschaften: „Ländlich strukturierte Bereiche sind zum Teil erheblich geschrumpft; etwa Lindern. Ortsteile mit Innenstadtnähe wie Nordsulingen konnten sogar leichte Zuwächse verzeichnen.“
Hesse leitete aus den Ergebnissen der Recherche Handlungsempfehlungen ab: „Der Bedarf an altersgerechtem Wohnen wird steigen. Die Weichen für eine gesunde Siedlungsempfehlung müssen heute gestellt werden.“ In der sozialen Infrastruktur nehme die Stadt Sulingen durch Angebote wie die „Nachbarschaftshilfe“ oder das „Blaue Telefon“ eine Art Vorreiterrolle im Landkreis ein. „Da sind sie extrem gut aufgestellt.“
Bei der Weiterentwicklung von zielgruppenspezifischen Angeboten müsse die Stadt auch die heutigen Jugendlichen im Auge behalten. „Begeistern sie die jungen Menschen für Sulingen, schaffen sie Identifikationen. Dazu gehören auch Ausbildungs-
Die Rolle von Rat und Verwaltung müsse sich wandeln. „Weg von der Planung zur Initiierung und Moderation von Entwicklungsprozessen“, sagte der Diplom-
Helmut Weiß, Leiter der GLL-
Bürgermeister Harald Knoop nahm den Ball auf: „Wir nehmen die Zahlen zur Kenntnis und werden im Januar gemeinschaftlich darüber sprechen, wie es weiter geht.“ Klaus-
Die Fallstudie „Demografischer Wandel in der Stadt Sulingen“ ist Bestandteil eines Auftrages des Landkreises Diepholz. Dieser Auftraghat neben insgesamt acht eigenständigen kommunalen Fallstudien einen weiteren, übergreifenden Schwerpunkt, der die Erarbeitung von Vorschlägen für potenzielle interkommunale Modellprojekte als Reaktionsstrategie auf knapper werdende Ressourcen und stagnierende bis rückläufige Einwohnerzahlen beinhaltet.
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