Twistringen - Von Anke Seidel. Ärzte für eine neue Zukunft der Geburtshilfe konnte die Unternehmensberaterin und Hebamme Barbara Kosfeld gestern Abend ebenso wenig präsentieren wie ein fix und fertiges Konzept.

Barbara Kosfeld ( Mitte, hier mit Lena Rahlfs, stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative, und Moderator Erich Sturm) warb für ein „Netzwerk Geburtshilfe“ warb. ·
Aber wie die unbedingt notwendigen Mediziner für das Netzwerk gewinnen? „Man kann nicht hingehen und sich ein paar Ärzte suchen“, antwortete Barbara Kosfeld, „dieses Verhalten des Landrates hat mich schon sehr befremdet.“ Immerhin hatten nach einer gezielten Umfrage des Landkreises mehrere Mediziner ihr Interesse an einer Mitarbeit in der Geburtshilfe signalisiert (wir berichteten), darunter auch pensionierte Ärzte. Deren Mitarbeit im Netzwerk sei vorteilhaft, sagte die Beraterin: „Sie haben unglaublich viel Erfahrungswissen. Warum sollen sie das nicht einbringen?“
Sie selbst hat heute Mittag einen Termin im Landessozialministerium – gemeinsam mit einer Hebamme und einer Vertreterin der Bürgerinitiative.
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