Lemfoerde - WETSCHEN · „Es standen wieder viele Veranstaltungen im vergangenen Jahr auf dem Programm“, sagte Wolfgang Wittkötter, erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft in der Samtgemeinde Rehden („Wir“) im Zuge seines Jahresberichts in der Jahreshauptversammlung des Vereins im Gasthaus Recker in Wetschen.

© Foto: Klöker
Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch (stehend) lobte die Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft. ·
„Die Kohltour war sehr schön“, freute sich Wittkötter, der auch die regelmäßigen Vorstandssitzungen erwähnte. Neben dem Frühlingsmarkt am Gasspeicher seien der Rehdener Herbstmarkt und der Samtgemeinde-Weihnachtsmarkt in Wetschen die zentralen Ereignisse in 2011 gewesen. Auch einen Ausflug nach Bremen unternahm die Werbegemeinschaft. Nach drei Austritten und sieben Eintritten verzeichnete die Gemeinschaft zum Jahresende 98 Mitglieder.
Kassenwart Reiner Schmidt informierte die rund 25 anwesenden Mitglieder über die einzelnen Einnahme- und Ausgabeposten in 2011.
Die Kassenprüfer Jörg Schmidt und Bernd Gläser bescheinigten Reiner Schmidt eine ordnungsgemäße Kassenführung und beantragten Entlastung des Vorstands, die einstimmig von den Mitgliedern erteilt wurde.
Kontakte pflegen,
Netzwerke aufbauen
„Die Zusammenarbeit läuft hervorragend“, freute sich Samtgemeindebürgermeister Hartmut Bloch in seinem Grußwort. „Frühlings-, Herbst- und Weihnachtsmarkt sind gute Aushängeschilder“, erklärte Bloch. Darauf seien andere Gemeinden neidisch. Die Werbegemeinschaft sei insbesondere für neue Betriebe eine gute Adresse, um Netzwerke aufzubauen und Kontakte zu pflegen. „Die Wir ist erfolgreich und die Samtgemeinde ist erfolgreich“, meinte der Samtgemeindebürgermeister angesichts von 301 neu entstandenen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in den letzten zehn Jahren. Die Ansiedlung der Firma Noro sei ein Glücksfall.
Die Wertschöpfung sei in den vergangenen Jahren sehr hoch gewesen. „Es wurde viel gebaut und investiert. Auch die Landwirtschaft investiert permament“, erklärte Bloch. Großes Projekt in diesem Jahr sei der Erweiterungsbau der Kläranlage Rehden/Wetschen (wir berichteten). Zum Abschluss seiner Ausführungen überreichte Bloch Wittkötter ein „Flachgeschenk“.
Karl-Friedrich Dünnemann, Bürgermeister der Gemeinde Wetschen, merkte an, dass ein Großteil der Aussteller im Zelt des Weihnachtsmarktes in Wetschen mit den Geschäften unzufrieden gewesen sei. Er schlug vor, das Zelt einzusparen und stattdessen mehr Hütten aufzustellen. Kassenwart Reiner Schmidt wies in diesem Zusammhang darauf hin, dass die Entscheidung, ein Zelt aufzustellen, der jeweils ausrichtenden Gemeinde freigestellt sei. · hkl
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