420.08.09|Lemförde|Lemförde|
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Ströhen - Die letzten Arbeiten am Moorpadd in Ströhen sollen in diesen Tagen beendet werden, berichtete Kai Backhaus vom BUND, Verein für Umwelt und Naturschutz. Diese Chance nutzte kurzfristig ein Filmteam vom NDR, um für die Sendung „Bingo – Die Umweltlotterie“ einen Beitrag zu drehen.

Ein Filmteam des NDR filmte die letzten Arbeiten am Moorpadd. Hier sägt ein Mitarbeiter der Zimmerei Sprick eine der Holzbretter für den Bohlenweg zurecht.
„Es sollten vorwiegend Baumaßnahmen gefilmt werden“, erzählte Backhaus. Es sei geplant, den Beitrag in einer der nächsten vier Sendungen auszustrahlen. Die Dreharbeiten dauerten insgesamt vier Stunden, sagte Backhaus.
Die Zimmerei Sprick aus Kirchdorf ist verantwortlich für die momentan laufenden Holzarbeiten. Bis zum Drehtag wurden zusätzliche Geländer und Stufen installiert, jetzt fehlt nur noch das Ausgleichen der Moorloipe (Bohlenweg nach bewährtem Schwedenprinzip). Darauf können die Besucher dann sicher über das Moor gehen, erklärte Backhaus.
Er führte das Filmteam unter der Leitung von Frigge Mehring über den 1,3 Kilometer langen Moorpadd und zeigte ihnen das Besondere auf diesem Weg. Dazwischen gab er kurze Interviews. Offiziell wird der Moorpadd zusammen mit der Moorbahn kurz vor Ostern im kommenden Jahr eingeweiht. Neugierige Besucher werden gebeten, den Moorpadd nicht zu benutzen, denn in der kommenden Woche ist er noch als Baustelle ausgewiesen und darf aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden, betonte Backhaus. Mit der Bauleitung wurde die Arbeitsgruppe für Naturschutz und Landschaftspflege, ein Wirtschaftsbetrieb des BUND, beauftragt. Kai Backhaus führt als Mitarbeiter des BUND die Bauleitung durch, Träger des Moorerlebnispfades Moorpadd ist die Gemeinde Wagenfeld.
Finanziert wird das Projekt durch die Europäische Union, den niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), der niedersächsischen Lottostiftung Bingo und der Gemeinde Wagenfeld.
Allein von der Umweltlotterie sind 40 000 Euro in das Projekt geflossen. Seit 1997 hat die Sendung des NDR, die jeden Sonntagnachmittag ausgestrahlt wird, mehr als 81 Millionen Euro für rund 7 800 Umwelt- und Entwicklungsprojekte eingespielt.
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