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Volker Meyer will für die CDU kandidieren / „Den Mittelstand fördern“

Herzblut für den Landtag

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Bassum - Von Anke Seidel20. Januar 2013: Für den 43-jährigen VollblutKommunalpolitiker Volker Meyer könnte dieses Datum das Berufsleben komplett verändern. Denn der Leiter der Privatkundenabteilung bei der Kreissparkasse Syke will für diesen Tag als Kandidat um Wählerstimmen werben – und in den Landtag einziehen.

Volker Meyer will für den Landtag kandidieren. ·

© Foto: Seidel

Volker Meyer will für den Landtag kandidieren. ·

Volker Meyer, seit 13 Jahren Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, ist der einzige Bewerber im Wahlkreis 41 mit den Gemeinden Stuhr und Weyhe sowie den Städten Syke und Bassum. Etwa 80 800 Wahlberechtigte leben in diesem Bezirk.

Die CDU-Verbände in Stuhr und Weyhe haben längst Unterstützung für Meyer signalisiert, und Bassum ist ein Heimspiel für den 43-jährigen Wahl-Bassumer. Meyers „Vorstellungsreise“ durch alle Ortsvereine beginnt in wenigen Tagen, die Nominierung (Urwahl) ist für März geplant.

Warum will der 43-Jährige in den Landtag? „Das ist der konsequente nächste Schritt in meiner politischen Zielvorstellung“, antwortet der Bankfachmann. Als er 1991 in den Twistringer Stadtrat kam, gehörte die Landtagsarbeit längst zur Familie. Sein Vater Josef Meyer gestaltete zwölf Jahre lang (1982 bis 1994) die Landtagspolitik mit.

Welches Thema würde Volker Meyer in Niedersachsen gern voranbringen? „Die Mittelstandsförderung!“ Denn Wirtschaft und Finanzen seien „seine“ Themen, und eine Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe dringend notwendig. Wobei Bildung in Zeiten des Fachkräftemangels ein wichtiger Bestandteil der Mittelstandsförderung sei, so Meyer: „Schule muss Schüler berufsfähig machen.“ Zwar sei das System in den vergangenen Jahren schon auf die Berufsförderung ausgerichtet worden. „Aber berufsfördernde Elemente müssen in den späteren Jahrgängen der allgemein bildenden Schulen stärker in den Vordergrund gestellt werden“, bezieht der Unionspolitiker Position und wünscht sich eine handfeste Berufsförderung. Im Wortsinn. Selbstredend gehöre Kinderbetreuung und Sprachförderung genauso dazu: „Kinder müssen sprachlich und verhaltensmäßig so gefördert werden, dass sie den Schulunterricht bewältigen können.“ Ein weiteres wichtiges Feld ist für Meyer die Agrarförderung: „2014 gibt es eine neue Förderkulisse der EU. Davon müssen niedersächsische Betriebe profitieren können.“

In der Gesundheitspolitik sei eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige Versorgung wichtig. Um Ärzte für den ländlichen Raum zu gewinnen, brauche es Stipendienprogramme und attraktive Rahmenbedingungen im Schul- und Freizeitangebot. „Außerdem müssen Kommunen überlegen, wie sie das Thema über ihre Wirtschaftsförderung steuern können.“

Welche Maxime gilt für seine persönliche politische Arbeit? „Bürgernah!“, antwortet Meyer. Jederzeit könnten ihn die Bürger anrufen, „auch wenn ich sicher nicht alle Wünsche erfüllen kann“.

Den Ausgleich zum Beruf und zur politischen Arbeit schafft übrigens „Emma“, die Golden-Retriever-Hündin des 43-Jährigen und seiner Frau. Außerdem ist Meyer Mitglied der Bassumer Feuerwehr.

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