010.11.09|Landkreis DiepholzFacebook
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Landkreis - (sdl) · „Ja, es ist eine Erfolgsgeschichte.“ Davon war Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), mit Blick auf die 25-

Mehr als 150 Gäste nahmen gestern an der Jubiläumsfeier der Stiftung Naturschutz in der Syker Kreissparkasse teil. Den Festvortrag hielt Dr. Fritz Brickwedde (kl. Foto), Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.Fotos (2): Seidel
Eine konkrete Summe nannte er nicht. Aber er forderte die Entscheidungsträger der Stiftung Naturschutz auf: „Kommen Sie mit einer guten Idee zu mir.“
Mehr als 150 Gäste feierten mit der Stiftung Naturschutz ihren runden Geburtstag – darunter die ehemaligen Landräte Josef Meyer und Helmut Rahn, die Kreistagsfraktionsvorsitzenden sowie Vertreter verschiedenster Verbände. Mit Haydn, Bach und Reinhard Kaiser umrahmten Mitglieder des Jugendsinfonieorchesters der Kreismusikschule den Festakt, den Sparkassendirektor Bernd Wagemann als Hausherr eröffnete. „Fair, menschlich, nah“, dieses Motto passe auch zum Naturschutz – davon zeigte sich der Syker Sparkassenchef, der den Naturschutz als eine wichtige Zukunftsaufgabe definierte, überzeugt.
„Ich sage herzlichen Glückwunsch uns und Ihnen allen“, wandte sich Landrat Gerd Stötzel an die Gäste, „weil wir alle von der Stiftung Naturschutz profitiert haben.“ Erfolg, so zitierte Stötzel aus einem Jahresbericht, setze zwei Dinge voraus: „Klare Ziele und den brennenden Wunsch, sie zu erreichen.“ Und: „Wenn man an etwas glaubt, kann man Berge versetzen.“ Berge, die man nicht versetzen könne, müsse man bezwingen, erklärte der Landrat.
Ist die Stiftung Naturschutz ein Erfolgsmodell? Um Antwort auf diese und andere Fragen mehr hatte die Stiftung den Festredner gebeten. DBU-
In den Weltraum „entführte“ Alfons Hallen als Vorsitzender der Stiftung Naturschutz seine Zuhörer – bildlich gesehen. Er präsentierte Satellitenbilder aus dem Buch „Globaler Wandel“. Bewusst legte Hallen den Finger in die Wunden, die der Mensch der Natur geschlagen hat – und endete mit einem stimmungsvollen Foto vom Sonnenuntergang über dem Dümmer: Beispiel dafür, dass der Mensch Schäden durchaus reparieren kann. Das wiedervernässte Hochmoor und das Knabenkraut waren weitere Beispiele dafür, wie intakte Natur wieder entstehen kann. „Immer mehr Menschen begreifen, dass sich etwas ändern muss im Umgang mit der Erde“, sagte Hallen. Schon im Kleinen könne man sehr viel bewegen.
Das koste aber auch Geld. „Danken Sie diesmal den Politikern, die die Mittel bereit gestellt haben“, sagte der Stiftungsvorsitzende.
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