Bassum - Gut drei Stunden tage am Mittwochnachmittag der Verwaltungsausschuss der Stadt Bassum. Wichtige Dinge, die besprochen wurden, waren unter anderem der Haushalt mitsamt einer Erhöhung der Hebesätze sowie das weitere Vorgehen in Sachen Gesamtkonzept für die Bereiche Familien, Kinder, Jugend und Sport.
Einig sind sich die Fraktionen darin, dass die Hebesätze angepasst werden sollten, über die Höhe herrscht allerdings noch Diskussionsbedarf. Auch ob alle drei Steuern (Gewerbesteuer, Grundsteuer A und B) gleich behandelt werden, wird noch beraten. Spätestens in der Ratssitzung am 14. Februar werde man abschließend entscheiden.
Die verschiedenen Anträge hinsichtlich eines Gesamtkonzeptes beziehungsweise der Änderung der Schulstruktur wurden nicht beraten, wohl aber die weitere Vorgehensweise. Wie berichtet, fand die Politik den Kompromiss, dass man zuerst Daten und Fakten sammelt, um diese dann in einem größeren Gremium, an einem sogenannten „Runden Tisch“ zu diskutieren und zu entwickeln.
Diesem Gremium sollen unter anderem Vertreter von Schulen, Kindergärten und Elternschaft sowie Jugend, Rat und Verwaltung angehören. Ob, wie Heinz Mohrmann vom TVE Nordwohlde am Mittwochabend angeregte, auch die Sportvereine beteiligt werden, steht noch nicht fest. Ein Moderator soll die Diskussion strukturieren. Personenwünsche wurden bereits geäußert, einen konkreten Namen gibt es noch nicht.
„Wir werden sehr darauf achten, dass nicht nur die Vision von CDU und SPD diskutiert wird, sondern alle Überlegungen mit einfließen“, erklärt Christian Porsch, Fraktionsvorsitzender des Bürgerblocks mit Blick auf die Arbeit des Runden Tischs. Positiv wertet es Porsch, dass es gelungen ist, sich zumindest auf einen Moderator zu einigen. „Es wäre gut, wenn dieser auch vom Fach ist.“
Porsch selbst tut sich etwas schwer mit der Vision. „Ich sehe nicht den großen Wurf, kann ja sein, dass das noch kommt. Aber alles das, was skizziert wird, haben wir bereits. Zu einer Vision gehört meiner Meinung nach mehr.“
Das sieht Cord Petermann von der Arbeitsgruppe Petermoor ähnlich. Die Gruppe wird sich sobald wie möglich mit dem Stadtelternrat zusammensetzen, um sich auszutauschen und eine mögliche Zusammenarbeit zu besprechen. „Wir werden uns auch innerhalb der Gruppe zusammensetzen und das weitere Vorgehen beraten“, so Petermann und bedauert, dass der erarbeitete Antrag der Eltern nur als Informationspapier in die Beratung des „Runden Tisches“ einfließen soll und nicht als eigenständige Eingabe behandelt wird.
„Bei mir sind viele Fragen offen geblieben“, gesteht Petermann und hofft auf einen ergebnisoffenen Dialog im nun zu gründenden Gremium. · al
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