Bassum - 200 Besucher zählte die Seniorenberatungsstelle Bassum seit der Eröffnung. „Und da haben wir die vielen telefonischen Gesuche und Beratungsgespräche nicht mitgezählt“, freut sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ursel Born über den Zulauf.

© Foto: Albrecht
Ein Kartenspiel gibt es bereits in der Seniorenberatungsstelle. Ursel Born, Roswitha Pahls und Wolfgang Lange (v.l.) würden sich über weitere Spiele-Spenden freuen. ·
Vor acht Monaten öffnete die Einrichtung an der Alten Poststraße ihre Pforten. Damals wünschte sich Helmut Zurmühlen, der die Beratungsstelle federführend auf den Weg gebracht hat, dass ältere Menschen hier nicht nur Hilfe und Beratung rund um Pflege und Betreuung finden, sondern das Haus als Begegnungsstätte annehmen. Das ist zwar noch nicht ganz gelungen, aber „wir sind auf dem besten Weg dorthin“, so Zurmühlen.
Die Erfahrung anderer Einrichtungen zeige, dass man einen längeren Atem haben müsse. „Wenn wir alles richtig machen, ist die Seniorenberatungsstelle in zwei Jahren täglich gut besucht“, ist der CDU-Mann überzeugt.
Um das Ziel zu erreichen, wollen die Mitarbeiter in Kürze mit regelmäßigen Angeboten starten. „Das wird immer wieder nachgefragt“, berichtet Ursel Born, die zusammen mit Roswitha Pahls und, seit kurzem, Wolfgang Lange sowie der Fachkraft Anke Kluj, den Senioren als Ansprechpartner zur Seite stehen.
Weiterer Wunsch ist, einen regelmäßigen Spiele-nachmittag in den Räumen zu etablieren. Dafür werden nicht nur Spiele gesucht, sondern auch interessierte Spieler. Auch für diese Idee können sich Interessierte anmelden, der genaue Wochentag wird noch bekannt gegeben. Außerdem soll es bald einen festen Nachmittag geben, an dem jeder, der Lust hat, zum Klönen und Kaffeetrinken vorbeikommen kann.
Jeder, der weitere Vorschläge hat oder ein bestimmtes Angebot für Ältere in Bassum vermisst, sollte Born, Pahls, Zurmühlen oder Lange ansprechen. „Wir haben ganz viele Pläne im Kopf, die wir in die Tat umsetzen möchten“, so Zurmühlen. Aber man könne nicht alles auf einmal realisieren. Eine sehr schöne Idee wäre es, wenn es gelinge, eine Art Nachbarschaftshilfe ins Leben zu rufen. Menschen, die Zeit und Lust haben, könnten ihre Fähigkeiten anderen zur Verfügung stellen, sei es als Gesellschafter, für Einkäufe oder als Gartenhilfe.
Möglich ist bereits, ältere Menschen, die eine Betreuung benötigen, für ein paar Stunden von den Fachkräften in den hiesigen Seniorenheimen betreuen zu lassen. „Für Angeh0örige und Familien ist das eine große Hilfe, damit sie beispielsweise mal einkaufen oder wichtige Termine erledigen können“, weiß Helmut Zurmühlen. Die Betroffenen seien dort in guten Händen, nimmt er etwaige Ängste. „Wir haben uns mit den Betreibern der Betreuungseinrichtungen zusammengesetzt und die Angebote gebündelt. Die nötigen Informationen, auch zu Kosten, geben wir auf Anfrage gerne weiter.“
Die Seniorenberatungsstelle an der Alten Poststraße ist viermal in der Woche geöffnet, montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr, donnerstags von 15 bis 17 Uhr. Tel. 04241/8209554. · al
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