Twistringen - Von Theo WilkeAuf Bildung und Erziehung setzen Rat und Verwaltung auch im neuen Jahr. Allerdings müssen neue Maßnahmen auch finanzierbar sein. Solange das Haushaltspaket aber nicht geschnürt ist, werden Entscheidungen mit Vorbehalt getroffen.

© Foto: Wilke
Im Heiligenloher Kindergarten „Lollypop“ sollen die Betreuungszeiten (mit Mittagstisch) ausgeweitet werden, sofern die Finanzierung über den Stadthaushalt gesichert ist. ·
Dies gilt auch für die einstimmige Empfehlung des Ausschusses für Bildung, Erziehung und Soziales, der diese Woche einer Erweiterung der Betreuungszeiten, inklusive Mittagstisch, im Heiligenloher Kindergarten „Lollypop“ nur zugestimmt hat, sofern die Finanzierung gesichert ist.
Unter dem Vorsitz von Elke Horstmann (CDU) im Rathaus (wir berichteten) schilderten die seit November im Amt befindliche neue Kitaleiterin Nadja Schütte und Sonja Rabbe vom Fachbereich Familie und Soziales die Situation. Die Öffnungszeiten in der städtischen Einrichtung an der Hermannstraße: täglich 7.30 bis 13 Uhr. Mehr als 40 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren werden in einer Integrationsgruppe und einer altersübergreifenden Gruppe betreut, gefördert und gebildet. Die Integrationsgruppe wird durch einen Fachberater und entsprechende Therapeuten unterstützt.
Der Vorschlag der Stadtverwaltung an den Fachausschuss: die Betreuungszeit von 7.30 bis 14 Uhr festzulegen, außerdem die dazu nötigen 7,5 Stunden zu genehmigen. Viele Eltern wünschten auch eine Betreuung an einzelnen Tagen. Man sollte ein Platz-Sharing mit einbeziehen, denn es gebe acht Kinder, die an zwei oder drei Vormittagen betreut werden möchten. Die Zusatzstunden sollten auf zwei Fachkräfte verteilt werden.
Stadtjugendpflegerin Claudia Möllenkamp meinte, längere Betreuungszeiten und den Mittagstisch sollte es auch in Heiligenloh geben. Dem pflichtete Heinfried Dießelberg (Bündnisgrüner) bei. Rolf Meyer (CDU) gab zu bedenken, dass man weder die Mehrkosten noch die Eckdaten des Stadthaushaltes kenne. Der Beschluss könne nur unter Vorbehalt erfolgen.
Im Feuerlöschausschuss reagierte die CDU noch anders: Sie legte mit ihrer Mehrheit die dringendsten Anschaffungen für die Feuerwehren zunächst „auf Eis“.
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